Illmitz: Feuerwehrhaus erhält Zubau
Baubeginn im Sommer
Im Sommer soll der Zu- und Umbau beim Illmitzer Feuerwehrhaus starten. Nach der Fertigstellung soll es fast doppelt so viel Fläche wie derzeit bieten.
Eine Visualisierung, wie das umgebaute Feuerwehrhaus nach seiner geplanten Fertigstellung im Sommer 2027 aussehen könnte.
© Rendering:Marktgemeinde Illmitz
Als das Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Illmitz 1990 vom damaligen Bürgermeister Franz Nekowitsch eröffnet wurde, gab es Diskussionen, ob es nicht vielleicht etwas überdimensioniert wäre. Mittlerweile hat die Zeit das Gegenteil bewiesen: Mit einer Gesamtgröße von 60 aktiven Einsatzkräften, welche die Anforderungen an eine moderne Feuerwehr erfüllen müssen, ist das Feuerwehrhaus inzwischen zu klein geworden. Laut Plan soll die Grundfläche von derzeitigen 430 m² auf 803 m² erweitert werden.
Neue Fahrzeughalle als zentraler Punkt
Zentral ist dabei der Zubau einer Fahrzeughalle mit fünf Stellplätzen und entsprechenden Lagerkapazitäten. Der Fuhrpark der FF Illmitz umfasst derzeit vier Fahrzeuge (TLFA-B 3000, TLFA 2000, Versorgungsfahrzeug und Kommandofahrzeug), wobei der fünfte Stellplatz künftig als Waschstraße dienen soll und gleichzeitig Platz für eine eventuelle Anschaffung in der Zukunft lässt.
Nach dem Umbau soll das Feuerwehrhaus auch getrennte Damen- und Herrengarderoben inklusive Sanitärräumlichkeiten und Schmutzschleuse bieten, außerdem soll es je einen dezidierten Jugend-, Bekleidungs- und Ausbildungsraum geben. Zusätzlich wird auch die Volkstanzgruppe Illmitz von dem Umbau profitieren, die schon jetzt im Keller des Feuerwehrhauses ihre Proben abhält. Im Zuge der Umbauarbeiten wird auch ihr Bereich modernisiert werden.
Kosten und Fördermittel für das Projekt
Das Projekt wurde einstimmig im Gemeinderat beschlossen und ist mit einem Budget von drei Millionen Euro veranschlagt. 1,2 Millionen Euro kommen dabei vom Land Burgenland als Bedarfszuweisung, weitere 140.000 Euro vom Landesfeuerwehrverband, während der Rest über ein Darlehen finanziert wird.
Umgesetzt wird der Zu- und Umbau nach einer Ausschreibung von der Projektentwicklung Burgenland (PEB). Die Planeinreichung soll demnächst erfolgen, der Bau im Sommer starten und nach etwa einem Jahr abgeschlossen sein.