Neues Projekt der OSG: 32 Wohnungen im Zentrum von Mattersburg

Baustart Anfang 2027

Auf einem 3,5 Hektar großen Areal Ecke Mörzgasse / Michael Kochstraße schafft die Wohnbaugenossenschaft Wohnraum für Senioren.

Architekt Norbert Reithofer (Team Plankraft), OSG-Geschäftsführer Alfred Kollar und Thomas Szlavich (Mitglied des OSG-Aufsichtsrats) präsentieren die Pläne. Im Hintergrund ist jenes Gebäude zu sehen, dessen Bestand erhalten bleiben wird.

Architekt Norbert Reithofer (Team Plankraft), OSG-Geschäftsführer Alfred Kollar und Thomas Szlavich (Mitglied des OSG-Aufsichtsrats) präsentieren die Pläne. Im Hintergrund ist jenes Gebäude zu sehen, dessen Bestand erhalten bleiben wird.

© Richard Vogler

Die Oberwarter Siedlungsgenossenschaft baut nicht zum ersten Mal im Herzen von Mattersburg. Die Siedlungsgenossenschaft wandelte zum Beispiel das ehemalige MEZ in einen Großkomplex mit Wohneinheiten, Geschäftslokalen und Büroräumen um. Das neue Projekt befindet sich an der Ecke Mörzgasse/Michael-Koch-Straße. Das Areal, auf dem 32 Wohnungen entstehen werden, ist 3.500 Quadratmeter groß. Aktuell erblickt man von der Kochstraße aus drei Häuser. „Beim größten davon, dem mittleren, wird der Bestand erhalten bleiben“, berichtet OSG-Geschäftsführer Alfred Kollar.

Diesen Sommer und Herbst erfolgt die Vorplanung, danach die Ausschreibung für die Arbeiten.

„Im Jänner oder Februar 2027 werden die Abbrucharbeiten beginnen, im März der eigentliche Baubeginn. Läuft alles nach Plan, so soll der Komplex im Sommer 2028 fertig sein“, so Kollar.

„Da sich im unmittelbaren Nahbereich das Altenwohn- und Pflegeheim Villa Martini befindet, bot sich diese Wohnform an. Diese Wohnungen sind auf die Bedürfnisse der älteren Generation zugeschnitten. 29 der 32 Einheiten werden barrierefrei sein“, erläutert Kollar.

Beim letzten Großprojekt im Mattersburger Stadtzentrum, das geplant wurde, gab es großen Widerstand. Die Bürgerinitiative „Lebenswertes Mattersburg“ machte gegen die Verbauung des ehemaligen Pucher-Areals mobil, vor allem die Dimension war der Bürgerinitiative ein Dorn im Auge.

Kollar suchte bereits im Vorfeld des Projekts das Gespräch mit der Bürgerinitiative. „Ich wollte mir etwaige Querschüsse ersparen und auch nicht in Diskussionen eintreten, die vielleicht einen negativen Touch bekommen. Mir war wichtig, gleich von Beginn weg offen zu kommunizieren“, so Kollar.

Es gab mehrere Zusammenkünfte zwischen Kollar und der Bürgerinitiative. „Natürlich waren teilweise Anliegen dabei, die nicht umzusetzen waren. Es sind jedoch auch zwei, drei Anregungen gekommen, denen wir nachgekommen sind – vor allem hinsichtlich des Ortsbilds und der Gestaltung. Dies war durchaus vorteilhaft für das Projekt“, so Alfred Kollar abschließend.