Holz: Gut fürs Klima und extrem energieeffizient

Baustoff

Wie baut man, ohne der Umwelt zu schaden? Wie baut man möglichst energie-effizient? Das sind Fragen, die Baufamilien gerade jetzt brennend interessieren. Die Antwort lautet in beiden Fällen: Holz und Fertighaus. Denn Holz ist ein nachhaltiger, umweltfreundlicher Baustoff, der auch noch dazu beiträgt, dass die Energiekosten im Keller bleiben – und der vor allem im Fertigbau verarbeitet wird.

Holz ist der mit Abstand wichtigste Baustoff bei einem Fertighaus. Dadurch fällt die CO2-Bilanz eines Holzhauses sogar klimapositiv aus.

Holz ist der mit Abstand wichtigste Baustoff bei einem Fertighaus. Dadurch fällt die CO2-Bilanz eines Holzhauses sogar klimapositiv aus.

© ELK

Am 21. März stand der Wald wieder einmal im Mittelpunkt: Am „Tag des Waldes“ wurde einmal mehr über die Bedeutung des Waldes für unser Ökosystem und die Gesellschaft informiert. Für Österreichs Fertighausproduzenten ein Tag wie jeder andere, denn der Wald und das Holz stehen bei ihnen Tag für Tag im Fokus. Holz ist der mit Abstand wichtigste Baustoff bei einem Fertighaus.

„Fertighäuser aus Holz vereinen auf beeindruckende Weise Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Komfort“, erklärt Christian Murhammer, Geschäftsführer des Österreichischen Fertighausverbandes. „In einer Zeit, in der uns Klimawandel und steigende Energiepreise vor immer größere Herausforderungen stellen, bietet der Holz-Fertigbau eine zeitgemäße Lösung, die nicht nur den Geldbeutel schont, sondern auch einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz leistet.“

Der große Klimaschützer

Dass der Wald eine bedeutende Rolle beim Klimaschutz spielt, ist Fakt. Bäume entziehen in ihrer Wachstumsphase der Luft CO2 und speichern es. Durch eine chemische Reaktion produzieren Bäume zudem Sauerstoff, der wiederum abgegeben wird. Zahlen verdeutlichen die Macht der Bäume: Ein Kubikmeter Holz speichert laut einer Berechnung der Universität Hamburg eine Tonne CO2. Umgerechnet heißt das, dass in Österreich mit rund 3,4 Milliarden Bäumen in Summe 3.600 Millionen Tonnen CO2 gebunden werden.

Dass Holz ein idealer Baustoff ist, hat mehrere Gründe: Holz aus dem Wald zu ernten steigert den Klima-
effekt, da das CO2 weiter im Holz gespeichert bleibt und zusätzlich neue Bäume gepflanzt werden, die wiederum CO2 aufnehmen. „Außerdem wächst Holz ja natürlich im Wald und muss nicht, wie eben andere Baustoffe, durch hohen Energieeinsatz hergestellt werden“, betont Murhammer. „Damit hat Holz im Vergleich mit anderen Baustoffen wie Beton oder Stahl eine viel geringere CO2-Bilanz.“

Das untermauern auch Berechnungen der Holzforschung Austria: Während die CO2-Bilanz eines Holzhauses sogar klimapositiv ausfällt (also mehr CO2 gebunden als verursacht wird), belasten konventionell errichtete Gebäude die Umwelt vergleichsweise stark. „Was man bei allen positiven Klimaeffekten nicht vergessen sollte, ist, dass ein Gebäude aus Holz auch für eine angenehme Atmosphäre und ein perfektes Wohngefühl sorgt und positive Auswirkungen auf die Wohngesundheit hat“, sagt Murhammer.

Minimaler Energieverbrauch

Die Senkung des Energieverbrauchs ist im gesamten Bausektor längst zu einem zentralen Ziel geworden. Beim Holzbau gelingt das effizient und nachhaltig, denn Holz hat von Natur aus hervorragende Dämmeigenschaften und daher minimiert sich in einem gut gedämmten Holzhaus der Bedarf an Heizung und Klimatisierung drastisch. Die Folge: Auch die Energiekosten bleiben niedrig.

Plus: Erneuerbare Energiequellen

Wirklich nachhaltig sind energieeffiziente Gebäude aber auch nur dann, wenn sie zusätzlich auch auf erneuerbare Energiequellen zurückgreifen. Durch die flexible Bauweise sind Holz-Fertighäuser für den Einsatz von Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen und Solaranlagen perfekt geeignet. Diese Kombination sorgt für minimalen Energiebedarf aus dem Netz und einen maximalen Verbrauch selbst erzeugter Energie.