Das echte Leben als Lehrer für Oberpullendorfer Polytechnikum-Schüler

Berufspraxis gesammelt

Vor Kurzem hieß es für die Schülerinnen und Schüler der Polytechnischen Schule Oberpullendorf raus aus dem Klassenzimmer und rein ins echte Leben.

Adrijan, Denice und Hannah interessierten sich für Pflegeberufe.

Adrijan, Denice und Hannah interessierten sich für Pflegeberufe.

© PTS Oberpullendorf

Die zweite berufspraktische Woche stand am Programm. Zunächst mussten die Schülerinnen und Schüler selbstständig eine Schnupperstelle suchen und eine Bewerbung verfassen. Die Einsatzbereiche waren dann vielfältig: Im Verkauf konnten die Schülerinnen und Schüler ihr Talent im Umgang mit Kunden unter Beweis stellen, während es spannende Einblicke für angehende Mechaniker in die Welt unter der Motorhaube, für andere im Pflegezentrum Raiding in die Welt der Pflegeberufe gab.

Auf Baustellen wurde ebenfalls kräftig angepackt. Zukünftige Maurer stellten fest, dass dieser Beruf nicht nur Muskelkraft, sondern auch Präzision erfordert. Im Kindergarten waren starke Nerven gefragt. Wer dachte, dass es dort nur ums Spielen geht, wurde schnell eines Besseren belehrt. Zwischen Bauklötzen und Bastelscheren war Multitasking angesagt. Auch in der Küche ging es heiß her: Es wurde gebrutzelt und angerichtet und am Ende konnten sich die Ergebnisse nicht nur sehen, sondern auch schmecken lassen.

Die berufspraktische Woche zeigte einmal mehr: Schule ist wichtig – aber das echte Leben ist der beste Lehrer.