Brand im Gelände: Feuerwehren übten
Pöttelsdorf
Die Vegetationsbrandbekämpfung gewinnt aufgrund zunehmender Trockenperioden und steigender Waldbrandgefahr immer mehr an Bedeutung. Um für solche Einsätze bestmöglich vorbereitet zu sein, führten Feuerwehren am Samstag eine Übung im Bezirk Mattersburg durch.
Direkt im Gelände übten die Feuerwehrleute die Brandbekämpfung.
© Bezirksfeuerwehrkommando Mattersburg
Am Vormittag trainierten Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren Pöttelsdorf, Draßburg, Zemendorf und Mattersburg im Waldgebiet von Pöttelsdorf. Im Gelände übten die Feuerwehrmitglieder mit speziellen Gerätschaften, um die Ausbreitung eines Vegetationsbrandes zu verhindern. Mittels Tankpendelverkehr wurde die Verbindung zu einem 8000-Liter-Faltbehälter aufgebaut und dieser für die Wasserversorgung genützt.
Am Nachmittag fand eine weitere Übung im Waldgebiet der Katastralgemeinde Neustift an der Rosalia statt. Neben der örtlich zuständigen Freiwilligen Feuerwehr Neustift an der Rosalia nahmen auch die Freiwilligen Feuerwehren Sigleß, Siegraben und Forchtenau an der Übung teil. Unterstützt wurde die Übung durch einen Förster der Esterhazy Forstbetriebe.
Anwesend waren bei der Übung Bezirksfeuerwehrkommandant Adi Binder sowie mehrere Mitglieder des Bezirksfeuerwehrkommandos. Ebenso verfolgten zahlreiche Ehrengäste die Übung, darunter die Bürgermeister der Gemeinden Pöttelsdorf, Forchtenau und Zemendorf. Auch der Behördenleiter der Bezirkshauptmannschaft Mattersburg, Gerald Kögl, überzeugte sich vom Ausbildungsstand der eingesetzten Kräfte.