Unwetter: Lage an Leitha im Burgenland noch angespannt

Bezirk Neusiedl

Die Lage an der hochwasserführenden Leitha im Bezirk Neusiedl am See ist am Mittwochmorgen noch angespannt gewesen.

Die über die Leitha führende Brücke zwischen Potzneusiedl und Deutsch Haslau wurde am Dienstag gesperrt.

Die über die Leitha führende Brücke zwischen Potzneusiedl und Deutsch Haslau wurde am Dienstag gesperrt.

© zVg/Franz Werdenich

Die Hochwasserlage entlang der Leitha im Bezirk Neusiedl am See ist weiter angespannt. Die örtlichen Feuerwehren arbeiten mit Hochdruck daran, Dämme zu sichern und Verklausungen zu lösen. Die Lage in Zurndorf spitzt sich am Mittwochvormittag weiter zu. Aktuell sind elf Feuerwehren, darunter drei Feuerwehren aus dem Bezirk Eisenstadt-Umgebung, im Einsatz, um den Damm zu sichern.

In Gattendorf hängt Treibgut in der Wehranlage, zusätzliche Verklausungen sind bislang überschaubar. Gebäude werden mit Sandsäcken gesichert. In Nickelsdorf ist aufgrund von Biberschäden eine Dammsicherung mit Sandsäcken notwendig. Aufgrund der Umstände verlagern sich die Spitzendurchflüsse nach hinten. Mit einer Entspannung der Hochwasserlage im Bezirk Neusiedl am See kann daher erst zum Wochenende gerechnet werden. Seitens der Behörden und Einsatzkräfte wird die Bevölkerung ersucht, auch weiterhin Uferbereiche zu meiden.

Unwetter: Lage an Leitha im Burgenland noch angespannt

© zVg/Franz Werdenich

Die Brücke zwischen Potzneusiedl und dem niederösterreichischen Deutsch Haslau ist seit Dienstag aufgrund des Hochwassers gesperrt, teilte das Landesmedienservice Burgenland gegenüber der APA mit. Am gestrigen Dienstag wurden insgesamt 50 Feuerwehreinsätze in der Landessicherheitszentrale verzeichnet.

Lage in Eisenstadt Umgebung und Mattersburg „ruhig und stabil“

Während die Situation an der Leitha im nördlichsten Bezirk noch angespannt war, war sie in den Bezirken Eisenstadt Umgebung und Mattersburg „ruhig und stabil“.