Der „Opernball“ des Mittelburgenlands: Die Feuerwehren baten zum Tanz

Bezirksfeuerwehrball

Das Bezirksfeuerwehrkommando Oberpullendorf lud zum 58. Mal zum Bezirksfeuerwehrball ein - dieses Mal nach Horitschon in Gasthaus Lazarus.

Bezirksfeuerwehrkommandant Martin Reidl führte zum Eröffnungstanz Feuerwehrjugend-Bezirksreferentin Barbara Wessely über die Tanzfläche.

Bezirksfeuerwehrkommandant Martin Reidl führte zum Eröffnungstanz Feuerwehrjugend-Bezirksreferentin Barbara Wessely über die Tanzfläche.

© Michaela Grabner

„Wer braucht schon einen Opernball, wenn es den Bezirksfeuerwehrball gibt“, streute Landesrat Heinrich Dorner dem Bezirksfeuerwehrkommando Oberpullendorf bei der Eröffnung Rosen. Rosa und weiße Blütenblätter ließ auch die Polnaisegruppe der Feuerwehr Horitschon „regnen“, die zunächst nach einer klassischen Choreographie und danach zu den Klängen von ABBA tanzte, ehe die „Moonlight Music“ auf Wunsch der Polonaistänzer mit einer Polka statt dem üblichen Eröffnungswalzer die Tanzfläche für den restlichen Abend freigab.

Fotos von der Polonaise und der Eröffnung

Gefeiert wurde dann vom Keller - in der legendären Grottendisco, wo die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Horitschon sowohl Barkeeper als auch DJs stellten - bis zur Galerie im Festsaal, wo ebenfalls Feuerwehrleute ausschenkten, in sämtlichen Räumen und Extrastüberl, durften sich Bezirksfeuerwehrkommandant Martin Reidl und Co. doch über ein volles Haus freuen.

Zu Kameradinnen und Kameraden aus allen Abschnitten des Bezirks gesellten sich als Ehrengäste neben Landesrat Heinrich Dorner auch Bürgermeister Gerhard Petschowitsch, Vizebürgermeister Georg Dillhof, Bundesrätin a.D. Sandra Gerdenitsch sowie eine Abordnung der Rot Kreuz-Bezirksstelle rund um Bezirksstellenleiter Rudolf Haider.

Zu Mitternacht fand die Tombolaverlosung samt Saalverlosung statt. Der Haupttreffer - 1.000 Euro - ging heuer nach Kleinwarasdorf zu Christian „Berli 1“ Berlakovich. Die Polonaisegruppe hatte zudem noch eine Mitternachtseinlage zum Schmunzeln vorbereitet, bei der bewusst ein chaotischer Löscheinsatz mit „maroden“ Einsatzkräften simuliert wurde.