David gegen Goliath

BFV-Raiffeisen-Cup

Nächsten Mittwoch ist Wulkaprodersdorf Schauplatz im BFV-Cup-Halbfinale. Der 2. Klasse Nord-Aufstiegskandidat fordert Burgenlandliga-Meister Parndorf.

Johannes Wieser und seine Wulkaprodersdorfer können den Halbfinal-Kracher gegen Parndorf kaum erwarten.

Johannes Wieser und seine Wulkaprodersdorfer können den Halbfinal-Kracher gegen Parndorf kaum erwarten.

© Martin Ivansich

Wulkaprodersdorf – Parndorf, Mittwoch, 28. Mai, 19.30 Uhr. Favorit in dieser Begegnung ist zweifelsohne der SC/ESV Parndorf, der sich in der Burgenlandliga den Titel gesichert hat und mit breiter Brust in das Spiel geht. Wulkaprodersdorfs Trainer Thomas Mandl: „Für uns gibt es nichts Schöneres, als den Meister der Landesliga im Cup-Halbfinale zu fordern. Sie werden uns keine Chance geben wollen, aber in einem Halbfinale ist alles möglich. Wir werden Parndorf einen Kampf bieten, wie es sich für ein Halbfinale gehört.“

Parndorfs Coach Wolfgang Fischer warnt hingegen vor der Gefahr, Wulkaprodersdorf zu unterschätzen: „Das wird von der Ausgangslage her so wie gegen Kirchfidisch. Wulkaprodersdorf müssen wir sehr ernst nehmen. Das ist eine gute Mannschaft und außerdem hat der Cup seine eigenen Gesetze.“ Fischer bestätigte, dass die Parndorfer in Bestbesetzung anreisen werden, einzig der Einsatz von Verteidiger Lukas Rath ist fraglich.

Spannend ist die Ausgangslage allemal. Wulkaprodersdorf ist nicht zufällig ins Halbfinale vorgedrungen, schaltete zuletzt 2. Liga Mitte (Fast-)Meister Oberpullendorf aus und hat jetzt die ultimative Herausforderung vor sich. Parndorf will den nächsten Schritt in Richtung Finale machen, um das Double zu fixieren.

Im zweiten Halbfinale (20 Uhr) empfängt Rohrbach, Fünfter der 2. Liga Mitte, Burgenlandligist UFC Jennersdorf.