Erste Cuprunde: Einige Favoriten und packender Abschluss

BFV Raiffeisen Cup

Die Saison im Südburgenland beginnt am Wochenende mit dem BFV Cup. Mit Kohfidisch, Eberau oder Schlaining gibt es einige Favoriten, die eine Runde weiterkommen wollen. Der Abschluss am Dienstag hat es dann in sich: Stegersbach empfängt Oberwart.

Für Alen Herceg und Jabing geht´s gegen Markt Neuhodis - eines von elf Cup-Erstrundenduellen im Südburgenland.

Für Alen Herceg und Jabing geht´s gegen Markt Neuhodis - eines von elf Cup-Erstrundenduellen im Südburgenland.

© BVZ

Eltendorf – Rotenturm; Freitag, 19 Uhr.In der Navigat Arena fällt der Startschuss für die Pokal-Saison 2025/26. Der SV Eltendorf bekommt es mit dem ASK Rotenturm zu tun. Favorit ist ganz klar der Klub aus der 2. Liga, der auch in der Vorbereitung aufzeigte. Sektionsleiter Florian Mayer ist mit einer Prognose aber vorsichtig: „Eltendorf will uns bestimmt ein Bein stellen, wir müssen also auf der Hut sein. Aber unser Ziel ist auch ganz klar: Wir wollen eine Runde weiterkommen.“ Neo-Trainer Sandor Homonnai kann auf die komplette Elf setzen, nur hinter dem Einsatz von György Vass steht ein Fragezeichen. Eltendorf geht mit kleinen personellen Veränderungen ins erste Pflichtspiel. Der Sportliche Leiter Rainer Pummer hat ein klares Ziel: „Wir wollen uns gut verkaufen. Wichtig wird sein, dass wir gut starten und nicht gleich in Rückstand geraten.“

Welgersdorf – Kohfidisch; Freitag, 19 Uhr.Der erste echte Pokal-Kracher steigt in Welgersdorf. Der frischgebackene Meister der 2. Klasse Süd A empfängt Burgenlandligist Kohfidisch zum Derby, das bestimmt einige Zuschauer anlocken wird. Welgersdorf geht als Underdog ins Spiel, will aber den Heimvorteil nutzen. „Wir werden es dem Gegner so schwer wie möglich machen und werden alles daran setzen, die Sensation zu schaffen“, gibt sich Pressesprecher Dietmar Kaiser motiviert. Die Kohfidischer wollen sich hingegen keine Blöße geben und die Erstrundenhürde packen. Mit dem Remis gegen Bad Waltersdorf lieferte man eine gelungene Generalprobe ab. „Wir sind bereit, aber es wird vor allem aufgrund des kleinen Platzes nicht leicht“, weiß der Sportliche Leiter Thomas Polzer.

Rechnitz – Jennersdorf; Freitag, 19 Uhr.Für Jennersdorf geht es zum Start des BFV Cups nach Rechnitz. Die Posch-Mannschaft hat bereits ein Pflichtspiel in den Beinen, verlor im ÖFB Cup beim FC Marchfeld jedoch deutlich. Jetzt wartet eine ganz andere Partie auf die Jennersdorfer, die in Rechnitz eine Runde weiterkommen wollen. „Für uns hat die Meisterschaft ganz klar Priorität, aber wir möchten eine gelungene Generalprobe hinlegen. Die Burschen werden ihr Bestes geben und außerdem muss sich herausstellen, wer in der ersten Runde in der Startelf stehen möchte“, erhofft sich der Sportliche Leiter Martin Sitzwohl vollen Einsatz der Mannschaft. Rechnitz möchte die gute Form aus der vergangenen Saison mitnehmen und zum Pflichtspielauftakt überraschen, wie Obmann Harry Füzi klarstellte.

Markt Allhau – Mühlgraben; Freitag, 19.30 Uhr.In Markt Allhau kommt es am Freitag zu einem echten Schlager. Vizemeister Mühlgraben trifft auf den direkten Ligakonkurrenten. Die Mühlgrabener spielten nach einer top Vorsaison auch eine beachtliche Vorbereitung. Zuletzt schenkte man Sankt Peter zehn Gegentore ein. Pressesprecher Florian Jud hofft auf einen gelungenen Auftakt: „Das Match ist auf jeden Fall gleich eine echte Standortbestimmung. Wir werden gegen einen Ligakonkurrenten sofort wissen, wo wir stehen.“ UFC-Pressesprecher Ewald Musser schiebt die Favoritenrolle zu den Gästen: „Ich schätze sie wieder sehr stark ein. Der Cup ist für uns aber absolut wichtig und dementsprechend werden wir auch ins Spiel gehen.“

Riedlingsdorf – Schlaining; Samstag, 17.30 Uhr.Der ASK Schlaining steht in Riedlingsdorf vor der ersten Bewährungsprobe. Nach dem Aufstieg in die 2. Liga gehen die Schlaininger motiviert in die Partie und wollen das am Platz zeigen. „Wir sind der Favorit“, weiß der Sportliche Leiter Klaus Arth, für dessen Trainer Roman Schaffer es das Debüt an der Linie ist. „Aber wir werden den Gegner deshalb nicht unterschätzen.“ Riedlingsdorf nimmt die Außenseiterrolle an. „Uns werden einige Spieler fehlen, es wird eine richtig schwere Aufgabe“, meinte der Sportliche Leiter Philipp Michalek. Neben den bereits feststehenden Ausfällen steht auch hinter dem Einsatz von Top-Stürmer Ivan Miscin ein Fragezeichen. Der nahm – nach überstandenem Muskelfaserriss – erst vor kurzem wieder das Training auf. Dafür sollte Urban Zibert (zuletzt: Serie D in Italien) dabei sein. Der Routinier zeigte in der Vorbereitung auf.

Loipersdorf-Kitzladen – Gemeinde Tobaj; Samstag, 17.30 Uhr.Loipersdorf lädt zum Heimspiel gegen Tobaj und freut sich auf einen echten Cup-Kracher. Die Ausgangslage ist klar: Die Gäste, die eine Liga höher agieren, sind der Favorit. Loipersdorf will sich aber nicht so leicht geschlagen geben. „Wir wollen den Heimvorteil nutzen und für eine Überraschung sorgen“, erklärt Sektionsleiter Roland Szander, dessen Team sich über den Winter am Legionärssektor ordentlich verstärkte. Die Tobajer, die mit Dominik Doleschal nun den „local hero“ an Bord haben, fahren motiviert nach Loipersdorf. Trainer Alfred Horvath: „Es wird keine leichte Aufgabe, aber wir wollen in die nächste Runde einziehen.“

Sankt Michael – Bad Tatzmannsdorf; Samstag, 17.30 Uhr. Zum Duell zweier Aufsteiger kommt es am Samstag in Sankt Michael. Der SVM kürte sich eindrucksvoll zum Meister der 2. Klasse Süd B, Bad Tatzmannsdorf schaffte souverän den Aufstieg in die 2. Liga. Über den Sommer rüsteten die Kurstädter auf und sind daher auch der Favorit. Trainer Patrick Bürger gibt die Marschroute vor: „Wir wollen gewinnen und eine Runde weiterkommen, sind aber gewarnt, denn Sankt Michael spielt bestimmt mit der Euphorie im Rücken.“ Für Sankt Michaels Sportlichen Leiter Andreas Kopitar ist klar: „Wir treffen auf einen sehr starken Gegner, aber wir werden alles versuchen, um das Ticket für die nächste Runde zu lösen.“ Franz Stocker gibt sein Debüt an der Seitenlinie.

Jabing – Markt Neuhodis; Samstag, 18 Uhr.Zu einem spannenden Duell kommt es am Samstag in Jabing. Der ASK, der zum Kreis der Mitfavoriten auf den Titel in der 2. Klasse Süd A zählt, trifft auf das Top-Team der vergangenen Saison in der 1. Klasse Süd: Markt Neuhodis. Die Jabinger präsentierten in der Vorbereitung nicht die ganz dicken Ergebnisse, gehen aber trotzdem mit einer Portion Selbstvertrauen in die erste Cup-Runde. „Die Vorbereitung war gut. Wir waren zwar nie komplett, zeigten aber gute Leistungen“, erklärte Obmann Christian Gansfuss. Im ersten Spiel sollten jetzt alle Mann dabei sein, nur hinter dem Einsatz von Benjamin Hupfer (Erholung von Seitenbandeinriss) steht noch ein Fragezeichen. Markt Neuhodis nimmt die Cup-Hürde fokussiert. „Der Gegner ist schwer einzuschätzen. Es wird sicher nicht leicht, aber unser Ziel ist klar. Das lautet nächste Runde“, so Sektionsleiter Andreas Horvath vor dem Auftakt.

Eberau – Heiligenkreuz; Samstag, 18 Uhr.Die Eberauer dürfen in der ersten Cup-Runde daheim ran und sind klarer Favorit. Im Vorjahr bestach der Neo-Landesligist mit einer brutal starken Defensive, in der Vorbereitung zeigte man, dass man es auch offensiv draufhat, schoss dreimal sechs Tore. Sektionsleiter Andreas Gutleben ist nach einer zufriedenstellenden Vorbereitung vor heimischen Publikum auf einen Sieg aus: „Von uns wird gefordert sein, dass wir Lösungen gegen die Heiligenkreuzer Abwehr finden. Ein schnelles Tor würde bestimmt helfen.“ Stephan Draxler fehlt noch – ansonsten sollte der SVE komplett sein. Heiligenkreuz reist mit Elan nach Eberau. Der Sportliche Leiter Kevin Baumgartner erklärt: „Wir spielen gegen einen starken Gegner, aber wir rechnen uns Chancen aus.“ Bitter aus HSV-Sicht, man wird nicht auf die komplette Elf setzen können.

Wolfau – Kukmirn; Samstag, 18 Uhr.Für Wolfau wartet zum Pokalstart ein echter Brocken: Kukmirn kommt. Die Gäste mussten im Transferfenster einige Abgänge hinnehmen, besetzten die aber adäquat nach und sind somit auch der Favorit in der ersten Cuprunde. Der Sportliche Leiter Wolfgang Zach nimmt die Rolle an: „Wir wollen in Wolfau unsere Aufgabe erledigen und in die nächste Runde einziehen.“ Für die Wölfe gilt es dagegenzuhalten, Sektionsleiter Christian Petz geht von einem sehr schwierigen Spiel aus: „Kukmirn hat eine starke letzte Saison und eine top Vorbereitung gespielt. Für uns gilt es ganz einfach zu sehen, wo wir stehen und was auf die höheren Ligen noch fehlt. Dafür ist das Spiel bestimmt gut.“

Stegersbach – Oberwart; Dienstag, 19 Uhr.Zum Abschluss der ersten Cup-Runde kommt es in Stegersbach zu einem echten Kracher. 2. Liga-Aufstiegsaspirant Stegersbach empfängt Oberwart. Zumindest am Papier ein echter Schlager – allerdings ist nicht ganz klar, mit welcher Elf der Ostligist antreten wird. Im letzten Jahr schickte man die 1b in den BFV Cup, heuer auch? Oberwarts Sportkoordinator Peter Lehner wollte sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, erklärte: „Wir werden als SV Oberwart antreten und wollen weiterkommen.“ Die Stegersbacher möchten unabhängig vom Gegner performen. In der Vorbereitung klappte das fast schon erstklassig, zeigten sich Pavel Usakov & Co. in Torlaune. Der Sportliche Leiter Stefan Berzkovics hofft auch nun auf eine gute Vorstellung: „Unabhängig davon, mit welchen Spielern Oberwart kommt, möchten wir uns gut verkaufen. Wir erwarten ein tolles Spiel.“