Forchtenstein gegen MSV: Brav gekämpft, aber ohne Chance

BFV Raiffeisen-Cup

Der SV Forchtenstein empfing in der 2. Runde des BFV-Cups den MSV 2020 und zog mit 0:3, wie erwartet, den Kürzeren. Knapp 500 Fans sahen einen verdienten Sieg der Favoriten.

Nach dem Spiel gab es gegenseitige Gratulationen unter Freunden: Mattersburgs Justin Strodl (l.) gratulierte Forchtenstein-Kapitän Gernot Leitner vor allem zur starken Leistung vor der Pause. Umgekehrt wurde viel Glück für die weiteren Cupspiele gewünscht.

Nach dem Spiel gab es gegenseitige Gratulationen unter Freunden: Mattersburgs Justin Strodl (l.) gratulierte Forchtenstein-Kapitän Gernot Leitner vor allem zur starken Leistung vor der Pause. Umgekehrt wurde viel Glück für die weiteren Cupspiele gewünscht.

© Alfred Wagentristl

Forchtenstein – MSV 0:3. Die Hausherren traten von Beginn an mutig auf, aber natürlich waren in Sachen Spielanteile die Gäste überlegen. Zu Großchancen kamen sie allerdings in den ersten 45 Minuten nicht. Zwar tauchten Angelo Pöttschacher und seine Mannschaftskollegen immer wieder gefährlich um den Strafraum der Gastgeber auf, aber Zeitpunkt und Genauigkeit des „letzten Passes“ ließen zu wünschen übrig. Der junge Max Schranz machte von der rechten Seite zu Beginn gehörig Dampf, aber Gernot Leitner und Kollegen verteidigten top organisiert und suchten ihr Heil in schnellem Umschalten. Das gelang auch dann und wann ganz gut, vor der Pause gelangen drei ansehnliche Aktionen. Zu einem gefährlichen Abschluss kam es aber nicht.

Unmittelbar nach Wiederbeginn war es dann so weit, als nach einer Standardsituation der Ball zu Schranz kam und dieser Torhüter Ben Gerdenitsch mit einem 20-Meter-Flachschuss bezwang. Unmittelbar danach dann die bis dahin beste Chance für die Hausherren: Dino Guc rutschte nach einer Flanke von rechts um Zentimeter an einer Flanke vorbei. Mit Fortdauer des Spieles machte sich aber zum einen die körperliche Überlegenheit bemerkbar und zum anderen die Qualität, die die Gäste nach und nach von der Bank ins Spiel brachten. In der Endphase war es nachvollziehbarerweise in erster Linie ein Spiel auf das Forchtensteiner Tor, das aber über den Großteil der Partie erst vom jungen Gerdenitsch und später von „Altmeister“ Markus Böcskör hervorragend verteidigt wurde. „Großes Lob an den SV, darauf kann man auf alle Fälle aufbauen“, so der Forchtensteiner im Mattersburger Dress, Justin Strodl.

Forchtenstein - MSV 2020 0:3 (0:0).

0:1 (51.) Schranz, 0:2 (61.) Pöttschacher, 0:3 (90+4.) Pöttschacher.

SR: Arif Erdem, 460.

Forchtenstein: Gerdenitsch (72. Böcskör), Puntigam, Gernot Leitner, Gebhardt (56. Tetezi), Julian Strodl (64. Biricz), Krenn (74. Korner), Brunner, Alexander Leitner, Fischer, Müller, Guc (56. Horvath).

MSV 2020:Michael Stöger, Nezaj (74. Glavanits), Tobias Stöger, Leitgeb, Schranz, Federer (64. Trenkmann), Ortner (64. Halper), Schaller (64. Kaiser), Kitenge (64. Wodicka), Justin Strodl, Pöttschacher.