ARBÖ-Team wickelte im Mittelburgenland 1.200 Panneneinsätze ab

Bilanz 2025

Im Ranking der Pannenursachen lagen streikende Batterien am ersten Platz, gefolgt von Elektronikproblemen und technischen Gebrechen.

Das Team des Prüfzentrums Neutal mit Helmut Barillari (r.) konnte bei neun von zehn Pannen direkt an Ort und Stelle helfen.

Das Team des Prüfzentrums Neutal mit Helmut Barillari (r.) konnte bei neun von zehn Pannen direkt an Ort und Stelle helfen.

© ARBÖ Burgenland

Mehr als 1.200 Panneneinsätze mussten die fünf ARBÖ-Techniker vom Prüfzentrum Neutal 2025 im Zentralburgenland erledigen. Während streikende Batterien die häufigsten Pannenursache sind, nahmen 2025 wie auch schon in den Jahren davor die Einsätze wegen kaputter Reifen zu. Grund dafür ist, dass immer weniger neue Pkw mit einem Ersatzrad ausgestattet sind. Das führte dazu, dass die ARBÖ-Techniker häufig mit dem Unicar, das ist ein leichter, handlicher Hubbrillen-Lkw, ausrücken mussten.

Mehr als 200 Mal wurde ein Fahrzeug aufgrund eines technischen Gebrechens, Unfalls oder defekten Reifens in ein ARBÖ-Prüfzentrum oder in eine Werkstätte geschleppt. „Unser ARBÖ-Prüfzentrum im Mittelburgenland liegt direkt an den Hauptverkehrsadern S31 und B50. Durch diesen zentralen Standort erreichen wir jede Gemeinde im Bezirk Oberpullendorf sehr schnell. Im Durchschnitt dauerte es nur 35 Minuten von der Alarmierung bis zum Eintreffen am Einsatzort“, sagt Helmut Barillari, Leiter des Prüfzentrums in Neutal.

90 Prozent der Pannen werden am Einsatzort behoben

In neun von zehn Fällen konnten die Defekte an den Fahrzeugen am Einsatzort gelöst werden. „Rund 90 Prozent aller Pannen konnten wir an Ort und Stelle beheben, und die Autofahrer konnten anschließend ihre Fahrt ohne großen Zeitverlust fortsetzen. Das unterscheidet den ARBÖ von anderen Mobilitätsservices, die den Wagen sofort bis zur nächsten Werkstatt schleppen“, betont Barillari.

„Unser Prüfzentrum ist in der Region eine Anlaufstelle für alle Pkw-Besitzer und besonders für die Pendler. Egal ob es um die Pickerl-Überprüfung, Servicearbeiten oder um Reparaturen geht, wir können uns über eine hohe Auslastung freuen. Und wie wichtig der ARBÖ-Pannendienst ist, haben die vergangenen Wochen und Monate mit dem strengen Winter gezeigt. Da waren wir quasi im Dauereinsatz“, berichtet der Leiter des ARBÖ-Prüfzentrums.

Fast sieben Weltumrundungen in einem Jahr

Zu fast 10.200 Einsätzen mussten die ARBÖ-Pannenfahrer 2025 im Burgenland ausrücken. „Mobilität mit dem eigenen Pkw ist in ländlichen Regionen wie bei uns im Bezirk Oberpullendorf sehr wichtig“, sagt ARBÖ-Präsident Dr. Peter Rezar. „Der ARBÖ leistet mit seinem Pannendienst wie auch mit der Pickerl-Überprüfung – der § 57a-Begutachtung – einen unverzichtbaren Dienst im Straßenverkehr, weil wir nicht nur rasch helfen, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten. Gut 270.000 Kilometer haben die ARBÖ-Techniker 2025 bei den Panneneinsätzen im gesamten Burgenland zurückgelegt. Das sind fast sieben Weltumrundungen.“

ARBÖ-Service auch für Radfahrer

Der Pannendienst für Autos ist die bekannteste Serviceleistung des ARBÖ. Weniger bekannt ist, dass der ARBÖ seinen Pannendienst auch für Radfahrer anbietet. „Dieses Service wird wichtiger, denn immer mehr Menschen sind mit dem Fahrrad oder E-Bike unterwegs – egal, ob im Alltag oder in der Freizeit“, erklärt der ARBÖ-Präsident.

Im Burgenland sind in den sieben ARBÖ-Prüfzentren aktuell 36 Techniker im Einsatz. Sieben Pannenfahrzeuge, drei Unicars (Hubbrillenfahrzeuge) und drei Abschlepp-Lkw gehören zur Pannenflotte.

Weitere Infos findet man unter www.arboe.at.

Zu den Fotos:

ARBÖ-Präsident Dr. Peter Rezar