Waldquelle Kobersdorf: Investitionen für PET-Umstellung
Bilanz und Ausblick
Beim Kobersdorfer Mineralwasserunternehmen Waldquelle blickt man auf ein erfolgreiches Jahr 2023 zurück, heuer wird auch investiert.
Erfreuliche Bilanz. Country-Manager Vitezslav Stanek will aber auch auf den Wert von Mineralwasser hinweisen.
© Thomas Schmid, Thomas Schmid
Eine erfreuliche Bilanz zieht der Mineralwasserabfüller Waldquelle über das Jahr 2023. Der Mineralwassermarkt in Österreich sei relativ stabil, die Österreicher haben 2023 rund 554 Millionen Liter Mineralwasser aus heimischen Quellen getrunken.
Die 1,5l PET Flasche Spritzig von Waldquelle Mineralwasser ist das meistverkaufte Markenprodukt in Österreich, heißt es von Waldquelle. Im „Near Water“-Bereich gebe es ein leichtes Wachstum. „Eines der ersten ,Near Water'- Produkte, die Sorte Waldquelle Birne & Holunder feiert sein Jahrzehnt als Geschmacksliebling der österreichischen Familien. Im Regal brachte dieses Waldquelle Frucht Produkt eine Volumensteigerung von 13,3 Prozent“, heißt es weiter aus Kobersdorf. 2023 konnte man die knapp 100 Mitarbeiter auch außerhalb der Saison ganzjährig beschäftigen. Für das Jahr 2024 plant Waldquelle Produkt-Innovationen im aufstrebenden zuckerfreien Bereich mit Vitaminen. Auch die Thematik des Einwegpfands wird Waldquelle über das Jahr hinweg begleiten. Am Waldquelle-Standort Kobersdorf sind im Jahr 2024 umfassende Investitionen von mehreren hunderttausend Euro geplant. Im Fokus steht die Umstellung aller PET-Flaschen in das Einwegpfandsystem. Weiters wird in die Glasabfüllanlage investiert.
Vítězslav Staněk, seit einem Jahr im Amt als Waldquelle Geschäftsführer, meint: „Im heurigen Jahr werden wir wieder den Geschmack der Österreicher treffen und uns verstärkt mit dem kommenden Einwegpfand beschäftigen. Ziel wird es sein, auf den Wert von Mineralwasser hinzuweisen, ist es doch eines der am strengsten kontrollierten Lebensmittel Österreichs.“