Lange Nacht der Forschung: Hightech und Umwelt im Neusiedler Bezirk
Bildung
Die „Lange Nacht der Forschung“ hat am 24. April auch im Bezirk Neusiedl am See Station gemacht. In Neusiedl am See und Illmitz öffneten Betriebe und Forschungseinrichtungen ihre Türen. Besucherinnen und Besucher erhielten Einblicke in Technologie und Naturwissenschaft.
In Neusiedl am See lud die Firma Dr. Bohrer Lasertec GmbH zur Langen Nacht der Forschung.
© Büro LR Schneemann
Am 24. April verwandelte die „Lange Nacht der Forschung“ das Burgenland in ein offenes Labor. An 13 Standorten standen mehr als 90 Programmpunkte bei freiem Eintritt zur Auswahl. Forschungseinrichtungen, Unternehmen sowie Hochschulen präsentierten ihre Arbeit und luden zu Gesprächen, Experimenten und Vorträgen.
Tausende Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Der für Forschung zuständige Landesrat Leonhard Schneemann formulierte das Ziel der Veranstaltung so: „Wir holen Forschung dorthin, wo sie hingehört – mitten zu den Menschen ins Burgenland.“
Im Bezirk Neusiedl am See beteiligte sich unter anderem die Dr. Bohrer Lasertec GmbH. Das Unternehmen öffnete seinen Standort und präsentierte moderne Technologien. Schwerpunkte lagen auf Laser-Generalüberholung, ultraschneller Lasergravur und Rasterelektronenmikroskopie.
Landesrat Schneemann besuchte gemeinsam mit Bürgermeisterin Elisabeth Böhm den Betrieb. Böhm betonte die Bedeutung solcher Initiativen für den Standort: „Es ist schön zu sehen, dass Forschung und Innovation auch bei uns in Neusiedl am See erlebbar gemacht werden. Unternehmen wie die Dr. Bohrer Lasertec GmbH tragen wesentlich dazu bei, unsere Stadt als modernen Technologie- und Wirtschaftsstandort weiter zu stärken.“
Die Station in Neusiedl am See zeigte, wie eng wirtschaftliche Praxis und Forschung miteinander verbunden sind. Gespräche mit Fachleuten ermöglichten Einblicke in Anwendungen, die im Alltag oft unsichtbar bleiben.
Einen anderen Zugang zur Forschung bot die Biologische Station Neusiedler See in Illmitz. Dort standen ökologische und naturwissenschaftliche Fragestellungen im Mittelpunkt. Die Programme vermittelten Zusammenhänge rund um den Neusiedler See und seine Lebensräume.
Auch hier machte die Veranstaltung Forschung greifbar. Besucherinnen und Besucher konnten sich direkt mit Fachleuten austauschen und erhielten anschauliche Erklärungen zu Umweltprozessen.
Schneemann zog eine positive Bilanz des Abends: „Die Lange Nacht der Forschung bringt Wissen direkt zu den Menschen und zeigt, dass Spitzenforschung nicht nur in großen Zentren stattfindet, sondern direkt vor unserer Haustür. Genau das stärkt unseren Standort nachhaltig.“
Die „Lange Nacht der Forschung“ verdeutlichte im Bezirk Neusiedl am See die Bandbreite wissenschaftlicher Arbeit – von industrieller Technologie bis zu ökologischer Forschung. Gleichzeitig zeigte die Veranstaltung, dass Innovation nicht abstrakt bleibt, sondern konkrete Auswirkungen auf Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft hat.
Der direkte Austausch zwischen Forscherinnen und Forschern sowie Besucherinnen und Besuchern stand im Mittelpunkt. Damit wurde Forschung an diesem Abend nicht nur präsentiert, sondern verständlich gemacht.