Eine Gruppe Neudörfler besichtigte das neue Laichgewässer
Biotop als Wanderziel
Kürzlich fanden sich etwa 20 Interessierte auf der Lazawiese ein, um das neu errichtete Laichgewässer für Amphibien zu besichtigen. Unter fachkundiger Leitung von Christian Proy, Aktivist bei der Österreichischen Gesellschaft für Herpetologie, und dem Neudörfler Ökologen Stephan Ettmár konnten sich die anwesenden Besucherinnen und Besucher über die Funktionsweise des Laichbeckens sowie über Vorkommen und Lebensraum von Amphibien informieren.
Bei schönem Wetter unternahm eine Gruppe Neudörfler eine Wanderung zum neu angelegten Laichgewässer auf der Lazawiese.
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Rund um das Gewässer blühen bereits viele heimische Pflanzen und auch im Wasser tummeln sich schon viele Kaulquappen, Frösche, Kröten und auch eine Ringelnatter wurde schon gesichtet. Damit wurde dem bgld. Arten- und Lebensraumschutzprogramm Rechnung getragen, welches das Ziel verfolgt, den bedrohlichen Artenrückgang zu stoppen und die Existenz aller heimischen Tier- und Pflanzenarten zu sichern.
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Das Projekt wurde vom Umweltausschuss der Marktgemeinde Neudörfl unter Vorsitz von Gemeindevorständin Sabine Schügerl initiiert und auch von der örtlichen Jägerschaft unterstützt. Christian Proy war für Konzept, Planung und Koordination der Arbeiten verantwortlich, und die Umsetzung erfolgte tatkräftig mit Unterstützung vieler freiwilligen Helferinnen und Helfern.
"Ich freue mich sehr, dass dieses Projekt nach längerem bürokratischem Aufwand erfolgreich umgesetzt werden konnte und von Anfang an im Umweltausschuss parteiübergreifend unterstützt wurde. Damit hat die Gemeinde Neudörfl einen wesentlichen Beitrag zum Schutz von bedrohten Amphibien und zur ökologischen Aufwertung der Lazawiese beigetragen," so Schügerl abschließend.