Das Töpfermuseum als Tatort

Buchpräsentation

Tamara Hoffmann präsentierte am Samstag ihr erstes Buch: einen Stoober Krimi.

Tamara Hoffmann lud zur Buchpräsentation - stilecht am Tatort, dem Töpfermuseum Stoob.

Tamara Hoffmann lud zur Buchpräsentation - stilecht am Tatort, dem Töpfermuseum Stoob.

© Elisabeth Tritremmel

Keramikermeister Günther Hoffmann schließt die Tür zum Töpfermuseum Stoob auf, um eine Touristengruppe aus der Steiermark durch das Museum zu führen - und sofort fällt ihm ein süßlicher Geruch auf. So findet er eine Leiche im Bett des Töpfermuseums - so beginnt der Kriminalfall im ersten Krimi von Tamara Hoffmann, „Mord im Töpfermuseum“.

Dieser wurde am Samstag am Tatort selbst - im Töpfermuseum Stoob - präsentiert. „Ich habe mir gedacht, es gibt viele regionale Krimis, aber eben keinen aus Stoob. Und für mich war klar: der erste dieser Art muss im Töpfermuseum spielen“, erzählt sie. Dem Mordopfer wurde mit einem Plutzer der Schädel eingeschlagen, was die dort gefundenen Scherben beweisen. Neben der Krimigeschichte gibt es in „Mord im Töpfermuseum“ auch allerlei Wissenswertes über Stoob und die Geschichte des Töpferns zu entdecken.

Abgesehen von ihrem Mann sind alle Personen im Buch erfunden. Hoffmann erstellte das Buch handschriftlich - ihr Sohn und ihre Schwiegertochter brachten es dann in ein druckfähiges Format.

„Besonders herausfordernd für mich war die Recherche, was etwa die Themen rund um Obduktion oder DNA angeht“, erzählt sie. Der Plot hat sich beim Schreiben entwickelt. „Ich habe selbst bis zur Hälfte des Buches nicht gewusst, wer der Mörder ist“, erinnert sie sich.

Die Idee zu schreiben kam der Stooberin, als die BVZ im Vorjahr anlässlich „800 Jahre Oberpullendorf - 50 Jahre Stadt“ persönliche Ansichten von Oberpullendorf suchte. Ihr Gedicht „Erinnerungen an die Kindheit“ wurde dabei prämiert. Und sie hat auch Geschmack am Schreiben gefunden, denn eine Idee für ein nächstes Buch ist bereits vorhanden.