Einblicke ins Leben eines Ungarn in Österreich
Buchpräsentation
Ernő Deák präsentierte im Anschluss an den Kaffeenachmittag im Vereinshaus des Mittelburgenländisch Ungarischen Kulturvereins Auszüge aus seinem ungarischsprachigen Buch „Als Ungar in Österreich“.
Unter den Zuhörerinnen und Zuhörern bei der Buchpräsentation von Ernö Déak (2.v.r.) befanden sich neben der Obfrau des Mittelburgenländisch Ungarischen Kulturvereins, Elizabeth Hausmann-Farkas, auch Bürgermeister Johann Heisz, Vizebürgermeister Nikolaus Dominkovits und Stadtrat Norbert Hoffmann.
© Michaela Grabner
70 Jahre nach dem Ungarischen Volksaufstand ließ Deák, der im ungarischen Pereszteg aufgewachsen und im Alter von 16 Jahren im Jahr 1956 bei Nikitsch über die Grenze nach Österreich geflohen ist, die Zuhörerinnen und Zuhörer mit Texten und Gedichten aus seinem Buch „Magyarként Ausztriában - Válogatott esszék és költemények“ an seinem Leben als Ungar in Österreich teilhaben.
Elisabeth Hausmann-Farkas, Obfrau des Mittelburgenländisch Ungarischen Kulturvereins, sprach ein paar einführende Worte zum Autor. Dieser hat an der Universität Wien Wirtschafts- und Sozialgeschichte sowie osteuropäische Geschichte und Germanistik studiert. Er war auch der Gründer des Zentralverbandes der Ungarischen Vereine in Österreich. Die Texte seines Buch, das 2023 erschienen ist, wurden in Wien und in seinem Haus in Markt St. Martin geschrieben. „Er hat Texte geschrieben über sein Leben und seine Flucht und er hat viel für die Ungarn in ganz Österreich gemacht, auch dazu hat er seine Gedanken zu Papier gebracht“, so Hausmann-Farkas.