„Mäuse“ für die Infrastruktur in Steinberg-Dörfl

Budget 2024

Für 2024 wurden finanzielle Mittel für Beleuchtung, Kanal und Straßenbau budgetiert.

„Mäuse“ für die Infrastruktur in Steinberg-Dörfl

© Bilderbox, Erwin Wodicka

Infrastruktur-Maßnahmen stehen im Budget 2024 im Fokus. So sind für den Ortsteil Steinberg 150.000 Euro für die Abschlussarbeiten des Kanaltrennsystems und 90.000 Euro für den Kastanienweg inklusive Akazienweg budgetiert, für den Ortsteil Dörfl 25.000 Euro für die Kirchenstiege, ein Ansatz von 5.000 Euro für eine Spritzdecke in der Rosengasse sowie 32.500 Euro für die Verkabelung der Straßenbeleuchtung am Bründlweg.

In Steinberg sind darüber hinaus 6.000 Euro für die Orgel in der Aufbahrungshalle vorgesehen. In die Nachbarschaftshilfe Plus fließen 16.000 Euro, 22.500 Euro sind für Straßenbeleuchtung allgemein reserviert.

Mit einem Saldo 0 (Nettoergebnis) von -424.800 Euro und einem Saldo 5 (Geldfluss aus der voranschlagswirksamen Gebarung) von -104.900 Euro wurde das Budget 2024 vom Gemeinderat einstimmig beschlossen. Amtmann Jürgen Hatz führte dazu aus, dass laut den Vorgaben des Landes der Saldo 5 ein Minus aufweisen dürfe, wenn am 30. September des Vorjahres liquide Mittel in mindestens der gleichen Höhe vorhanden gewesen sind, was mit einem Kontostand von 111.017,61 Euro der Fall gewesen sei.

Kanalbenützungsgebühr wurde angehoben

Bei den Verordnungen für 2024 blieben Grundsteuer, Abfallgebühr und Hundeabgabe hinsichtlich ihrer Höhe unverändert. Die Kanalbenützungsgebühr wurde von einem Euro auf 1,20 Euro netto pro Quadratmeter Berechnungsfläche angehoben. Zuletzt war diese 2018 erhöht worden, davor 2014 bzw. 2011.

Die nunmehrige Erhöhung bedeute durchschnittlich in etwa 7 Euro brutto mehr im Monat pro Haushalt, hieß es. Außerdem wurde darauf hingewiesen, dass man seitens des Landes in diversen Schreiben immer wieder aufgefordert werde, Beitragshöhen anzupassen. „Ich selbst zahle aktuell 1,12 Euro pro Tag und danach 1,30 Euro pro Tag, dass alle meine Abwässer entsorgt werden“, rechnete Bürgermeister Manfred Schmidt (SPÖ) vor.

Die Erhöhung wurde mit den Stimmen der SPÖ mehrheitlich beschlossen. Die ÖVP stimmte dagegen. „Es geht angesichts der Teuerungen um ein Zeichen“, argumentierte ÖVP-Bürgermeister Stefan Guczogi. Bürgermeister Manfred Schmidt meinte: „Keiner macht gerne Erhöhungen, aber es ist notwendig.“