Deutsch Schützen: Klare Absage an den Bildungscampus
Bürgerbefragung
Eberau, Moschendorf und Bildein haben sich bereits für den Bildungscampus Pinkaboden ausgesprochen – Deutsch Schützen-Eisenberg stellt sich quer. Die Bürgerbefragung brachte eine deutliche Mehrheit für den Erhalt der eigenen Volksschule.
Der Großteil der Bürger:innen von Deutsch Schützen-Eisenberg sprach sich für den Erhalt der Volksschule aus.
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Deutsch Schützen-Eisenberg hat entschieden. Bei der Bürgerbefragung am Sonntag sprach sich eine klare Mehrheit gegen den Beitritt zum geplanten gemeindeübergreifenden Bildungscampus aus. 575 Stimmberechtigte – das sind 75,26 Prozent – votierten für den Erhalt der eigenen Volksschule. 189 Personen (24,74 Prozent) unterstützten die Idee eines gemeinsamen Campus. Die Wahlbeteiligung lag bei 67,04 Prozent. Insgesamt waren 1.144 Personen stimmberechtigt.
Während sich die drei anderen Gemeinden des Projekts bereits für den Bildungscampus ausgesprochen haben, bleibt Deutsch Schützen damit auf eigenem Kurs. Das Projekt sieht eine zentrale Bildungseinrichtung vor, Kostenpunkt laut bisherigen Berechnungen bis zu 15,5 Millionen Euro. Die vier Gemeinden würden sich als Bildungsregion zusammenschließen.
Bürgermeister Franz Wachter argumentierte bereits im Vorfeld, dass Deutsch Schützen nicht unter Zugzwang steht und war nach der Auszählung der Stimmen zufrieden.
Nun soll sich eine Arbeitsgruppe intensiv mit der Zukunft der örtlichen Volksschule befassen.
Für den geplanten Pinkaboden-Campus bedeutet das Ergebnis einen Rückschlag. Ob und in welcher Form es weitergeführt wird, ist offen.
Die Befragung in Deutsch Schützen ist rechtlich nicht bindend, die endgültige Entscheidung liegt beim Gemeinderat.