Didi Kühbauer holte einen jungen Burgenländer von Ried zum WAC

Bundesliga

Vor einem Jahr war Fabian Wohlmuth noch zu teuer. Jetzt steht der 22-jährige Pinkafelder vor seinem Wechsel nach Kärnten.

Trainer Didi Kühbauer setzte beim WAC auf junge Österreicher

Trainer Didi Kühbauer setzte beim WAC auf junge Österreicher

© Martin Ivansich

Didi Kühbauer bekommt jetzt einen Burgenländer, den er gerne schon vor einem Jahr zum WAC geholt hätte. Der 22-jährige Pinkafelder Fabian Wohlmuth soll auf der rechten Abwehrseite Adis Jasic ersetzen, der ablösefrei in die Vereinigten Arabischen Emirate zu Al-Ain gegangen ist. Wohlmuth war im Sommer 2023 in der 2. Liga von Lafnitz nach Ried gewechselt.

Nach nur einem Jahr wollten die Oberösterreicher rund 700.000 Euro für den damals 21-Jährigen, wie dessen Berater Max Hagmayr dem KURIER bestätigte. Der WAC winkte ob des horrenden Preises für einen jungen Österreicher ab. Nun ist Ried zwar aufgestiegen, doch Wohlmuth hat nur noch ein Jahr Vertrag, weshalb es den Neo-Erstligist billiger gibt. So soll rund eine halbe Million Euro verlangt werden.

Der Südburgenländer war in der Fußballakademie Burgenland ausgebildet worden, spielte bei den Amateuren von Mattersburg in der Ostliga (zusammen mit David Nemth und Rafael Behounek) und ging mit dem Ende des Klubs 2020 nach Lafnitz. In der Rieder Aufstiegssaison verpasste er nur zwei Spiele, eines wegen einer Gelbsperre und die finale Partie gegen die Vienna. Wohlmuth spielte alle 28 Partien durch, erzielte vier Tore und machte vier Vorlagen.

Der Rechtsverteidiger spielte auch sechs Mal im Unter-21-Team, zuletzt im Oktober beim 2:1-Erfolg gegen Frankreich. Fabian Wohlmuth kommt aus einer Pinkafelder Fußballfamilie. Vater Rainer ist Co-Trainer beim Absteiger aus der Burgenlandliga. Der 20-jährige Bruder Luca läuft als Angreifer auf.