Tourismusmagnet: Schon 5.000 Gäste auf der Burg Güssing

Burg Güssing

Mit Barbara und Nikolaus Hubmann aus Wien konnten auf Burg Güssing kürzlich die 5.000. Besucher:innen der diesjährigen Ausstellungen begrüßt werden. Für die beiden war es ein Wochenendausflug ins Südburgenland. Für die Burgstiftung ist die Zahl ein Zeichen dafür, dass die Burg auch heuer nichts von ihrer Anziehungskraft verloren hat.

Burgmanager Gilbert Lang, Nikolaus Hubmann, Barbara Hubmann und Stiftungsadministrator Michael Gerbavsits.

Burgmanager Gilbert Lang, Nikolaus Hubmann, Barbara Hubmann und Stiftungsadministrator Michael Gerbavsits.

© Burgstiftung

Wer die Burg Güssing besucht, kommt selten nur wegen einer Ausstellung. Es ist die Mischung aus Geschichte, Aussicht, Kultur und dem besonderen Platz hoch über der Stadt, die Jahr für Jahr tausende Menschen anzieht. Dass bereits jetzt die Marke von 5.000 Besucher:innen geknackt wurde, zeigt, welchen Stellenwert das Wahrzeichen des Südburgenlandes hat. „Wir sind heuer sehr früh in Bewerbung gegangen, vor allem in der Ostregion plus Ungarn als wichtigen Zielmarkt. 50 Prozent unserer Gäste kommen aus Ungarn“, sagt Burgstiftungs-Administrator Michael Gerbavsits.

„Wichtig ist auch, dass das Burgrestaurant wieder offen ist, da Reisegruppen auch das Restaurant nutzen, das ist eine gute Kombination“, sagt Gerbavsits. „Die Burg Güssing hat sich seit der ersten Ausstellung ´Die Ritter ´ im Jahr 1990 bis zum heutigen Tag als besonderes Ausflugsziel und Besuchermagnet für Reisegruppen, Schulgruppen und Familien erwiesen. Dadurch ist die Burg nicht nur ein wunderbares Ausflugsziel, sondern hat sich auch zu einem wesentlichen Wirtschaftsfaktor für die Stadt und die Region Güssing entwickelt“, sagt Burgmanager Gilbert Lang.

Aktuell stehen dabei zwei Ausstellungen im Mittelpunkt. „Der Pelikan über Güssing. Die Batthyanys auf der Burg“ widmet sich jener Familie, die die Geschichte der Burg über Jahrhunderte geprägt hat. Die Ausstellung erzählt von Herrschaft, Politik und gesellschaftlichem Wandel und schlägt damit den Bogen von der Vergangenheit bis in die Gegenwart.

Einen völlig anderen Zugang wählt die Ausstellung „Viele Blicke, eine Burg – Fotografische Perspektiven auf Burg Güssing“. Sie zeigt das Wahrzeichen aus unterschiedlichsten Blickwinkeln und macht deutlich, wie sehr die Burg bis heute Identifikationspunkt für die gesamte Region geblieben ist.

Die Burg ist aber längst mehr als ein historisches Bauwerk. Sie ist touristischer Anziehungspunkt, Veranstaltungsort und kulturelles Zentrum zugleich. Obwohl sich das Hauptaugenmerk nun doch ins wieder eröffnete Frank Hoffmann Kulturzentrum verschiebt. „Es war immer klar, dass das KUZ Hauptort für Veranstaltungen wird“, sagt Michael Gerbavsits. „Wir arbeiten aber eng mit den Kulturbetrieben Burgenland zusammen. Das ist eine gute Zusammenarbeit, die sich in Zukunft gut ergänzen wird.“ „Die Zusammenarbeit mit dem Frank-Hoffmann-Kulturzentrum ist hervorragend und schließlich bleibt ja die Wertschöpfung durch das KUZ ebenfalls in Güssing“, ergänzt Burgmanager Gilbert Lang.

Burg Güssing ist nicht nur das Wahrzeichen der Region, sondern für viele Menschen noch immer einer jener Orte, die man zumindest einmal gesehen haben muss.

Die beiden Ausstellungen sind noch bis 31. Oktober geöffnet.