Friedensburg Schlaining bleibt in Bewegung
Burg Schlaining
Bei einer abendlichen Führung für Medien zeigte die Friedensburg Schlaining, wohin die Reise geht. Das Team rund um Standortleiter Norbert Darabos präsentierte neue Vermittlungsformate und Einblicke in die Weiterentwicklung der Ausstellungen.
Standortleiter Norbert Darabos und sein Team begleiten die Besucher:innen durch die Ausstellungen der Friedensburg Schlaining
© Lexi, Jens Krauss
Seit der Wiedereröffnung 2021 nach der umfassenden Revitalisierung hat sich die Burg zu einem Publikumsmagneten entwickelt. Mehr als 250.000 Besucherinnen und Besucher haben das Konzept „six in one“ – sechs Ausstellungen unter einem Dach – erlebt. Die Dauerausstellung „Von der Wehrburg zur Friedensburg“ erzählt den Wandel vom Wehrbau zum Kultur- und Bildungsort.
Norbert Darabos betonte, dass die Friedensburg konsequent weiterentwickelt wird. „Stillstand ist Rückschritt“, sagte Darabos.
Von Andreas Baumkirchner bis zu 80 Jahre Rotes Kreuz Burgenland
Künftig steht Andreas Baumkircher (um 1420–1471) im Mittelpunkt – jener Söldnerführer, der als Burgherr und Gründer von Schlaining in die Geschichte einging. Ab 2026 sind zudem jährliche Sonderausstellungen geplant. Den Auftakt macht „80 Jahre Rotes Kreuz Burgenland“.
Die neuen Vermittlungsangebote richten sich an unterschiedliche Zielgruppen: Kinder und Familien entdecken im Format „Anno dazumal“ den Alltag vergangener Zeiten, während „Auf gruseligen Pfaden“ und „Durch die finstre Nacht“ die Burg im Abendlicht erlebbar machen. Mit „Andreas Baumkircher – Die Burg für den Teufel“ rückt die historische Figur selbst ins Zentrum.
Nach dem Rundgang klang der Abend im Restaurant Das Kranich und in der Weinkosterei aus.