6:2-Triumph: Horitschon machte im Kurort das halbe Dutzend voll

BURGENLANDLIGA

Horitschon glänzte im Kurort mit Spielwitz und Effektivität. Das drückte sich am Ende in einen hochverdienten 6:2-Auswärtssieg aus.

Andreas Spadt (l.) und die beiden Doppeltorschützen David Gräf und Richard Johnson (r.) spielten allesamt eine bärenstarke Partie und siegten am Ende hochverdient mit 6:2 in Bad Sauerbrunn.

Andreas Spadt (l.) und die beiden Doppeltorschützen David Gräf und Richard Johnson (r.) spielten allesamt eine bärenstarke Partie und siegten am Ende hochverdient mit 6:2 in Bad Sauerbrunn.

© Annemarie Puchegger

Bad Sauerbrunn - Horitschon 2:6. Nach wenigen Augenblicken hatten die Hausherren den Torschrei auf den Lippen, aber ausgerechnet Goalgetter Michal Kozak ließ die Großchance auf die rasche Bad Sauerbrunner Führung aus. Horitschon brauchte die erste Viertelstunde, um im Spiel anzukommen, legte dann aber ordentlich los. Bastian Lehner brachte die Mittelburgenländer nach einem sehenswerten Freistoßtrick in Führung. Das löste den ASK-Knoten. David Gräf stellte nach 26 Minuten auf 2:0 für den Gast, wenige Minuten später zappelte der Ball wieder im Bad Sauerbrunner Tor.

Diesmal traf Rene Maschler nach einer tollen Vorarbeit von Bastian Lehner. Noch vor der Pause verkürzte Abwehrspieler Timotej Toth per Kopf nach einem Freistoß von Lukas Kornholz auf 1:3. Bad Sauerbrunn nahm sich in der Pause viel vor, der Anschlusstreffer gab der Kurort-Truppe noch einmal Hoffnung. Diese wurde allerdings rasch nach der Pause quasi im Keim erstickt. Richard Johnson sorgte mit einem Doppelpack binnen 120 Sekunden nach 54 Minuten für klare Verhältnisse: 5:1 für Horitschon.

Es kam noch besser für den Gast, weil nach 60 Minuten auch David Gräf den Doppelpack schnürte und das halbe Dutzend vollmachte. Bad Sauerbrunn schien in ein absolutes Debakel zu laufen, zeigte aber immerhin noch Gegenwehr. So konnte Sebastian Tisch nach einem ruhenden Ball per Kopf auf 2:6 stellen, gleichzeitig der Endstand. In den letzten drei Spielen, in denen jeweils Abwehrchef Thomas Piermayr fehlte, kassiert Bad Sauerbrunn elf Gegentore.

„Es ist dennoch zu einfach, sich nur auf dies auszureden“, so Trainer Heinz Kremser, der ergänzt: „Wir waren weder im Mittelfeld noch auf den Außenbahnen richtig in den Zweikämpfen. Zudem lassen wir einfach zu viele Topchancen aus. So haben wir leider nichts unter den Top-Fünf zu suchen.“

„Die erste Viertelstunde hatten wir noch unsere kleinen Probleme, die waren aber schnell erledigt. Nach dem 3:0 haben wir die Partie etwas schleifen lassen und wir haben dann in der Halbzeit darüber gesprochen, dass wir uns wieder auf unsere Stärken - dem schnellen Umschalten und auf Konter zu spielen, ohne zu unkontrolliert zu stürmen - konzentrieren müssen. Das gelang uns auch und dann steht am Ende auch eine absolute Topleistung meiner Mannschaft, bei der wir mit unserem Pressing dem Gegner auch genau das aufgezwungen haben, was wir uns vorgenommen haben“, resümierte ein rundum zufriedener ASK-Coach Edi Stössl.

Statistik

SC Bad Sauerbrunn - ASK Horitschon 2:6 (1:3).-

Torfolge:0:1 (15.) Bastian Lehner, 0:2 (26.) Gräf, 0:3 (28.) Maschler, 1:3 (39.) Toth, 1:4 (53.) Johnson, 1:5 (54.) Johnson, 1:6 (60.) Gräf, 2:6 (67.) Tisch.

Reserve:4:4 (Hoppel, Papazi, Baydilek, Kubin; Szileksi, Wessely, Huber, Billmaier).

SR: Ziermann.- Bad Sauerbrunn, 200.

Bad Sauerbrunn:Stifter; Cerny (80. Krenn), Tisch, Toth, Puchegger (46. Marenich); Grgic (46. Stanislaw), Ivanovic (60. Lang), Kornholz; Knessl, Kozak, Matis.

Horitschon: Ratkai; Ostermann, Spadt, Ackerler; Nico Wessely(73. Philip Wessely), Haller, Niklas Lehner(88. Kulman), Bastian Lehner(77. Lukas Wessely); Maschler(88. Huber), Gräf; Johnson