Der Höhenflug geht mit dem ersten Sieg gegen St. Margarethen weiter

Burgenlandliga

Pama hat in sechs Spielen 14 Punkte geholt und nur einen Gegentreffer kassiert. Nachdem man auf einem Abstiegsplatz überwintert hat, ist man in der Tabelle schon auf Platz zehn geklettert.

Ein Duell mit vielen Zweikämpfen und wenigen fußballerischen Leckerbissen: St. Margarethens David Granabetter (l.) stemmt sich gegen Pama-Angreifer Sebastian Toth

Ein Duell mit vielen Zweikämpfen und wenigen fußballerischen Leckerbissen: St. Margarethens David Granabetter (l.) stemmt sich gegen Pama-Angreifer Sebastian Toth

© Günther Pavlovics

SK Pama - St. Margarethen 2:0.Pama hat derzeit einen Lauf, schert sich nicht um Serien, zumindest nicht um negative. In den drei Spielen seit dem Aufstieg im Sommer gab es keinen Sieg gegen St. Margarethen. Das ist nun Geschichte. Pama setzte auf Kampfkraft und Defensive, machte mit einer Fünferkette dicht. Weil Außenverteidiger Markus Szegner gesperrt war, musste Michal Maas nach innen rücken und Jonas Lorenschitz durfte beginnen. Patrik Lörincz, der sich vor einer Woche in Neudorf verletzt hatte, konnte nur das Abschlusstraining absolvieren, durfte aber spielen. Und wie. Seine Maßflanke köpfelte Miroslav Pipiska zur Führung ein. Bis dahin war die Partie hin- und hergewogt. „Die Partie war kein Zuckerl, dafür sind derzeit die Plätze zu schlecht", sagte Daniel Toth. Der Routinier im Mittelfeld von Pama ist auch Co-Trainer: „Da tut es mir leid, dass ich den Burschen sagen muss, dass sie nicht dribbeln sollen, sondern den Ball weit spielen."

St. Margarethen vergab die wenigen Chancen

St. Margarethen hatte schon bei 0:0 eine gute Chance, doch der Ball wurde von Tormann Niklas Groß gut pariert, Schindler konnte den Nachschuss nicht verwerten. Die Gäste kamen nach dem Rückstand etwas besser ins Spiel, aber zu wenigen Topchancen. Trainer Franz Lederer hatte jene Startelf auf den Platz geschickt, die vor einer Woche den ersten Sieg im Frühjahr eingefahren hatte. Die Rückkehrer Igor Bosnjak (nach Krankheit) und Jakub Hronec (nach Verletzung) saßen auf der Bank. Kurz vor Seitenwechsel hatte Florian Dörfler den Ausgleich auf dem Fuß, scheiterte aber an Groß. Nach Seitenwechsel waren Torszenen weiter Mangelware. Nach einem Freistoß köpfelte wieder Pipiska ins Netz, doch der Linienrichter zeigte Abseits an. Kurz vor Schluss gab es dann doch noch ein bisschen guten Fußball zu sehen. Juraj Czibula und der eingewechselte Julian Jech kombinierten sich rechts durch, den Stanglpass knallte Marcel Szikonya unter die Latte (84.). Damit war die Partie entschieden. Daniel Toth: „Ein hartes Stück Arbeit, aber wir haben wieder unsere Stärken gezeigt."

Pama ist die Mannschaft der Stunde, hat in sechs Spielen 14 Punkte geholt und nur einen Gegentreffer kassiert. Nachdem man auf einem Abstiegsplatz überwintert hat, hat man allein auf St. Margarethen zehn Punkte gut gemacht und ist auf Platz zehn geklettert.

Statistik

SK Pama - St. Margarethen 2:0 (1:0).

1:0 (27.) Pipiska, 2:0 (84.) Szikonya.

SR: Telek. SK-Platz, 200.

SK Pama: Groß; Czibula, Michal Maas, Pototschnig, Pipiska, Lorenschitz (72. Jech); Rak (60. Sebastian Toth), Matej Maas, Daniel Toth, Lörincz; Szikonya (91. Kürti).

St. Margarethen: Michael Wenzl; Granabetter, Jusits, Philipp Wenzl, Fortunits; Martin Weixelbaum (76. Janisch); Schindler (67. Gergö Fönyedi), Dörfler (67. Igor Bosnjak), El-Baali, Mario Wenzl; Csomos.

Reserve: 0:1 (Payer).