Dominik Wydra bleibt auch nach dem Abstieg Trainer in Siegendorf

Burgenlandliga

Die erste Personalentscheidung nach dem bitteren Finale, in dem der Klassenerhalt nicht geschafft wurde, betraf das Trainerteam. Dominik Wydra und Co Jakov Josic bleiben Siegendorf erhalten.

Dominik Wydra (re.) bleibt auch in der 2. Liga Nord Trainer in Siegendorf, Niklas Lang verlässt Mattersburg in Richtung Bundesliga

Dominik Wydra (re.) bleibt auch in der 2. Liga Nord Trainer in Siegendorf, Niklas Lang verlässt Mattersburg in Richtung Bundesliga

© Martin Ivansich

Wenn es nach dem Siegendorfer Vorstand geht, spielt die Mannschaft auch nächste Saison in der Burgenlandliga. Die BVZ berichtete, dass man sich beim Verband gegen den Abstieg wehren will. Was dabei heraus kommt, steht in den Sternen. Dennoch traf man schon eine Personalentscheidung. Das Trainerteam bleibt. Der Verein teilte mit: „Mit Stolz können wir verkünden, dass unser Dominik und unser Jakov an Bord bleiben und wir gemeinsam wieder angreifen werden.“

Der 32-jährige Wydra wurde bei Rapid ausgebildet und spielte als Profi in Deutschland und Polen. Wegen einer Knöchelverletzung ging er zurück in den Amateurfußball und zurück nach Österreich. Im Jänner 2023 wechselt er nach Siegendorf. Dort sprang er auch als Spielertrainer ein, wechselte im Sommer 2025 nach dem Abstieg aus der Ostliga nach Parndorf. Auch dort war Wydra Spielertrainer, kehrte aber Anfang des Jahres 2026 zurück nach Siegendorf.

Nun soll am Kader gearbeitet werden, mit dem man wieder aufsteigen kann. Dominik Wydra sagt: „Wir wollen vier bis sechs Spieler halten. Es wird derzeit verhandelt. Wir wollen wieder eine Mannschaft, die begeistert.“ Trotz des Abstiegs lagen die Siegendorfer am Meisterschaftsende in der Zuschauerstatistik auf Platz drei. Von Vereinsseite heißt es: „Was wir jetzt schon verraten können ist, dass wir ein sehr, sehr starkes Team stellen werden.“

Am Samstag fand das Kleinfeldturnier in Gedenken an Karl Terdy statt. Der Siegendorfer Trainer und sportliche Leiter starb Anfang des Jahres völlig überraschend.