Halbturner bauen auf Heimvorteil
Burgenlandliga
Der USV Halbturn möchte daheim gegen Horitschon wieder sein wahres Gesicht zeigen und Punkte an Land ziehen.
Oliver Praznovsky und seine Halbturner wollen gegen Horitschon wieder fette Beute machen.
© Christopher Schneeweiß
Halbturn - Horitschon, Samstag, 17 Uhr. „Daheim haben wir immer die Möglichkeit, zu gewinnen“, sagt Halbturns Coach Peter Herglotz. Überhaupt würde ein Heimsieg im Rahmen des Dorffests sehr gut für den USV passen. „Unsere Offensive hat zuletzt ausgelassen. Das ist nicht das, was ich mir vorgestellt habe“, vermisste Herglotz gegen Deutschkreutz den Zug nach vorne. Das soll jetzt gegen Horitschon aber anders sein.
So wie zuletzt schaut es personell sehr gut aus. Fix ausfallen wird nur der verletzte Eren Martinov, Lukas Burian ist weiterhin fraglich.
„Etwas mitzunehmen ist in jeder Partie unsere Zielsetzung. Wenn wir die Leistung wie zuletzt wieder auf das Feld bekommen, rechne ich mir auch in Halbturn Punkte aus“, will ASK Horitschon-Coach Dominik Schiefer den letzten Auftritt bestätigen. Dass dabei neben den Langzeitausfällen Lukas Ostermann, Martin Haller und Rasid Ikanovic mit Andreas Spadt und Richard Johnson zwei weitere Leistungsträger aufgrund der fünften Verwarnung gesperrt zuschauen müssen, geht am Übungsleiter freilich nicht spurlos vorüber und zwingt ihn und seinen Trainerpartner David Witteveen auf alle Fälle zu Änderungen: „Wir werden schauen, wie wir das kadertechnisch lösen. Es werden bestimmt ein paar junge Spieler nachrücken und wir haben auch schon die ein oder andere Idee im Kopf.“ Als Rückkehrer ist lediglich der zuletzt verhinderte Daniel Trenker zu vermelden.
Im Hinspiel setzten sich die Horitschoner mit 2:1 durch. Die Partie war emotionsgeladen: Schiedsrichter Faruk Sevcik zückte zehn Gelbe und drei Gelb-Rote Karten.