Horitschon fing sich ein halbes Dutzend gegen Kohfidisch

Burgenlandliga

Das Duell zwischen Horitschon und Kohfidisch sorgte bei den jüngsten Aufeinandertreffen immer für viele Tore. Auch dieses Mal, überrannte der Gast aus dem Süden den ASK mit 6:2.

Kohfidisch ließ Horitschon und deren Übungsleiter Dominik Schiefer förmlich im Regen stehen und siegte am Ende mit 2:6.

Kohfidisch ließ Horitschon und deren Übungsleiter Dominik Schiefer förmlich im Regen stehen und siegte am Ende mit 2:6.

© Strodl

Horitschon - Kohfidisch 2:6.Keineswegs schlecht gestaltete sich die Anfangsphase für die Horitschon, die erneut eine Vielzahl an Stamm- und Kaderspielern vorgeben musste. Zu Beginn der Partie sollte dieser Umstand noch nicht zu stark ins Gewicht fallen, immerhin gehörten die ersten gut 20 bis 25 Minuten dem Gastgeber.

Coach Dominik Schiefer sah ein gewohntes Bild: „Ich denke, dass wir - wie bereits in den letzten Wochen auch schon - die klar dominante Mannschaft waren.“ Dementsprechend ließ man die rund 250 Zuschauer und Zuschauerinnen nicht allzu lange auf den Dösenöffner warten, Richard Johnson nickte nach einer Ecke von Adam Horvath ein. Qausi im Gegenzug jedoch der Ausgleich - Kapitän Julian Binder brachte die Gäste vom Punkt aus zurück ins Spiel. Mit dem Remis verabschiedete man sich in die Pause, ganz zum Unmut Schiefers: „Wir haben sie quasi wieder zum Leben erweckt.“

Wenngleich Übungsleiter Schiefer weitehrin einen überzeugenden Auftritt seiner Mannschaft sah: „Ich bleibe dabei, dass wir auch in der zweiten Halbzeit das Spiel diktiert haben“, musste er dabei zusehen, wie seine Mannschaft in Rückstand geriet. Tim Schreiber tauchte alleine vor ASK-Keeper Clemens Spanitz auf, verwertete ebenso trocken wie Florian Englitsch wenige Minuten später, der einen Konter, dem ein Ballverlust Horvaths zuvorging, mustergültig abschloss.

Horitschon fing sich ein halbes Dutzend gegen Kohfidisch

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Anschlusstreffer brachte nichts ein

Und obwohl Richard Johnson in der Folge den Doppelpack schnürte, sein Team damit zurück in die Partie brachte, und den Horitschonern auch noch ein Tor aberkannt wurde, blieb die Aufholjagd unbelohnt. Nach einem erneuten Ballverlust im Zentrum ging es schnell, Florian Csencsits, der in den letzten drei Duellen mit den Horitschonern satte sieben Treffer erzielte, enteilte der Verteidgung und machte mit dem 4:2 den Deckel drauf. Sowohl Csencsits als auch Schreiber durften sich in der Folge Doppeltorschütze nennen, denn mit zwei weiteren Treffern machte man das halbe Dutzend voll.

ASK-Coach Schiefer blieb seiner Meinung treu: „Es klingt blöd, aber ich finde, dass wir das gesamte Siel über die spielbestimmende Mannschaft waren“, gestand aber schlussendlich: „Man muss auch ganz einfach sagen, dass uns zurzeit die Qualität fehlt und wir das auch nicht wirklich kompensieren können.“

„Wir waren im letzten Drittel bissig und trafen diesmal viele richtige Entscheidungen, das war ausschlaggebend für den Sieg“, jubelte Kohfidischs Sportlicher Leiter Thomas Polzer.

Statistik

ASK eco-puls Horitschon - ASK Kohfidisch 2:6 (1:1).-
Torfolge:1:0 (23.) Johnson, 1:1 (25., Strafstoß) Binder, 1:2 (50.) Schreiber, 1:3 (56.) Englitsch, 2:3 (73.) Johnson, 2:4 (77.) Csencsits, 2:5 (82.) Csencsits, 2:6 (91.) Schreiber.
Reserve:7:4 (Trenker 2, Wessely, Mitrenga, Leidnecker, Ribaritsch, Schendera; Toth 3, Szendi).
SR:Unger.- Horitschon, 250.
Horitschon:Spanitz; Ackerler, Spadt, Philip Wessely;Vlasich, Daniel Trenker, Kovacs (57. Baumgartner), Nico Wessely (66. Lukas Wessely); Shousha, Horvath; Johnson.
Kohfidisch: Toth; Mühler, Bekö, Hannes Polzer, Paukovits; Hasler(76. Derkovits), Binder, Oswald, Schreiber; Englitsch(85. Peric); Csencsits(90. Thomas Polzer).