Horitschons Hader mit den Hauptstadt-Referees

Burgenlandliga

Horitschon war gegen Edelserpentin das Scheidsrichtergespann ein Dorn im Auge. Trainer Tischler ließ sich sein positives Resümee zum Spiel deswegen aber nicht nehmen.

Horitschons Flügelzange, bestehend aus Linksverteidiger und Kapitän Philip Wessely (l.) und Linksaußen Bastian Lehner, knöpften der bis dato auswärts immer siegreichen SpG Edelserpentin einen Punkt ab.

Horitschons Flügelzange, bestehend aus Linksverteidiger und Kapitän Philip Wessely (l.) und Linksaußen Bastian Lehner, knöpften der bis dato auswärts immer siegreichen SpG Edelserpentin einen Punkt ab.

© Strodl

Horitschon – Edelserpentin 0:0.Im Vorfeld der Partie sprach reichlich wenig für den Gastgeber aus Horitschon. Die SpG Edelserpentin pilgerte mit einer geballten Ladung Selbstvertrauen ins Mittelburgenland. Zurecht, hatte man bis zu jenem Zeitpunkt jedes seiner Auswärtsspiele gewonnen und am Weg dorthin magere zwei Gegentore kassiert. Das Unterfangen in Horitschon erwies sich als etwas kniffliger. Zwar gelang den Gästen ein Abseitstor, die dickeren Chancen fanden aber die Horitschoner vor. Jene blieben ungenutzt, weswegen sich in der zweiten Halbzeit ein offener Schlagabtausch entwickelte.

Die Stubener sollten einige Male durchbrechen, bis auf den ein oder anderen nicht ungefährlichen Abschluss sprang allerdings nichts wirklich Nennenswertes heraus. Selbiges galt für den Hausherren. Aus dem Spiel heraus fehlte die Durchschlagskraft, Gefahr bei Standards konnte man nach dem Seitenwechsel ebenso nicht mehr richtig auf das Feld bringen. Obwohl beide Mannschaften in der absoluten Schlussphase noch eine mehr als nur vielversprechende Möglichkeit auf einen potentiellen Lucky Punch hatten, blieb es beim torlosen Remis.

Kritik an die Unparteiischen

Horitschons Coach Christoph Tischler war nicht unzufrieden mit der Leistung, musste aber zuerst etwas loswerden. Seinem Team seien zwei Strafstöße verwehrt worden. In Halbzeit eins soll ein Stubener Verteidiger den Ball mit der Hand weggeschlagen haben, auch im zweiten Durchgang habe es eine fragwürdige Entscheidung gegeben. „Das waren zwei glasklare Elfmeter. Generell hatten sie keine erkennbare Linie. Das hat mich jedoch weniger geärgert als die Begründungen danach. Da kamen nur Ausreden“, zeigt der Übungsleiter wenig Verständnis für den Auftritt des Refereegespanns aus Wien.

Ausrede sollte das aber keine sein - ganz im Gegenteil. Tischler bilanzierte erneut positiv: „Das kann ich nicht beeinflussen. Was ich aber beeinflussen kann, ist meine Mannschaft. Und die hat sich aggressiv und bemüht gezeigt. Wir haben irrsinnigen Aufwand betrieben, uns reingehauen und gegen einen starken Gegner eine wirklich ordentliche Leistung gezeigt.“ Zumal man mit dem Remis den Gegner daran hinderte, auch im fünften Spiel mit der vollen Ausbeute im Gepäck die Heimreise anzutreten.

Nichtsdestotrotz sieht Tischler nicht nur hinsichtlich des eigenen Punktekontos Luft nach oben. Besonders im Offensivspiel. „Dieses Mal haben wir uns nicht so viele Chancen wie vergangene Woche herausgespielt. Da hätte durchaus mehr rausschauen können“, sagt der Übungsleiter.

Statistik

ASK eco-puls Horitschon-Unterpetersdorf - SpG Edelserpentin 0:0.-
Reserve:abgesagt.
SR:Korek.- Horitschon, 250.
Horitschon:Scheiber; Ikanovic, Stranzl, Ostermann, Philip Wessely; Haller, Niklas Lehner; Horvath, Baumgartner, Bastian Lehner; Konrad (69. Schedl).
Edelserpentin:Reinprecht; Sperl, Ungerböck, Strohmeyer, Czuczi, Halwachs (68. Forintos); Kran, Szabo; Michael Kirnbauer, Mucolli, Schwarz (79. Zupanko).