In Bad Sauerbrunn gestaltet man die Vorweihnachtszeit einmal anders
Burgenlandliga
Anstatt sich in den endgültigen Winterschlaf zu begeben, bat Bad Sauerbrunns Coach Andreas Feurer zu einem letzten Training – unter freiem Himmel. Der Grund dafür ist ein absolut simpler.
Andreas Feurer und seine Bad Sauerbrunner trainierten diese Woche noch einmal im Wetterkreuzstadion, um potenziellen Neuzugängen auf die Beine zu schauen. Foto: Martin Ivansich
© Martin Ivansich
Normalerweise wird in der Winterpause eher in der Halle gekickt. Die Kurortkicker aus Bad Sauerbrunn zeigen, dass es eigentlich nicht nötig ist, seine Einheiten nach drinnen zu verlegen. „Es war definitiv warm genug“, sagt SCBS-Coach Andreas Feurer. Erst recht nicht, wenn potenziellen Neuzugängen auf die Beine geschaut werden soll.
Das ist nämlich auch der eigentliche Grund, wieso der Cheftrainer seine Jungs überhaupt erst Anfang Dezember ins Wetterkreuzstadion beorderte. „In der Halle siehst du Testspieler ganz anders. So konnten wir uns den ein oder anderen Kicker wirklich gescheit anschauen“, weiß Feurer. Hauptsächlich geht es dabei aber um Spieler für die zweite Garde, die mittendrin im Abstiegskampf der II. Liga Mitte steckt.
Das Karriereende des bis zuletzt aktiv kickenden Trainerduos Christoph Krenn und Elmir Hrustanbegovic hilft einem da nicht unbedingt. „Es wird dort einfach Qualitätsspieler brauchen, um die Liga zu halten“, meint Feurer. Dieses Bestreben steht nun einmal im Interesse des gesamten Klubs, weil natürlich auch die erste Mannschaft davon profitieren könnte.
Es wird immer dual gedacht
So etwas wie „fixe Kader“ gibt es da und dort nämlich nicht. Der Stamm bleibt zwar immer gleich, einige Personalien variieren allerdings wöchentlich. Dementsprechend schließt Feurer nicht aus, dass nicht auch etwas für sein Team verpflichtet werden könnte: „Wir haben da schon noch ein paar Spieler am Radar, aber die 1b geht vor. Zumal wir ja in der Lage sind, Spieler hochzuziehen, wenn sie sich unten super entwickeln.“
Mit einem weiteren Akteur – Amin Mahmoudi kommt bereits aus Gloggnitz – sei man sich in der ersten Mannschaft außerdem sowieso schon einig, allerdings möchte man auf die endgültige Finalisierung warten – und die geschieht wohl erst im Januar. Ob es sich bei den Neuzugängen um Legionäre oder einheimische Spieler handelt, lässt Feurer jedenfalls offen. „Es sind von überall welche dabei gewesen“, verrät er.