In Deutschkreutz sollen aller guten Dinge drei sein
Burgenlandliga
Ein ungeschlagenenes Sankt Margarethen pilgert nach Deutschkreutz. Eine durchaus harte Challenge für die Hausherren - speziell in der aktuellen Lage.
Deutschkreutz´ Benjamin Petö ist einer von wenigen Akteuren, der bei den Mittelburgenländern für keine Personalprobleme sorgt.
© Martin Ivansich
Deutschkreutz - Sankt Margarethen; Freitag, 19.30 Uhr.Nach drei sieglosen Spielen en suite sieht man sich in Deutschkreutz natürlich gezwungen, nach Ursachen für die Negativserie zu suchen. Viel Zeit muss man dafür glücklicherweise nicht aufwenden. Die Basics werden für die Rot-Schwarzen vonnöten sein. „Wir müssen jetzt Dinge wie defensive Stabilität und Fitness antacklen“, sagt FCBD-Trainer Roman Fennes. Immerhin hat man in sechs Spielen erst zweimal zu Hause gespielt - gewonnen hat man dabei noch nicht. Bekanntlich sind aber aller guten Dinge drei.
Leicht wird ein Sieg in Anbetracht der personellen Ausgangslage und der Form des Gegners - Sankt Margarethen gehört mit Liga-Primus Mattersburg zu jenen beiden Teams, die noch nicht verloren haben - nicht. Einige Akteure sind zwar wieder mit von der Partie, aber noch immer weit entfernt on adäquater Matchfitness. Mathias Hänsler fehlt noch mehrere Wochen, Alexander Resners Knie macht weiterhin Probleme. Dann wäre da noch Sorgenkind Luca Treiber. Der verletzte sich vor kurzem im Training. Mittlerweile sind mehrere Fachkräfte am Fall dran, laut Fennes hieße es, dass der Offensivmann eine Verletzung habe, von der so nur eine Handvoll Menschen in ganz Österreich betroffen sind.
Geht der Zehner der Kreitza operieren, fällt er länger als ein Jahr aus. Verzichtet er auf eine Operation, steigt logischerweise das Gesundheitsrisiko. „Ich würde ihm eine Operation raten, weil er wird auch einmal vierzig werden“, rät sein Übungsleiter. Vorerst ist aber Abwarten angesagt. Anders als bei der sportlichen Aussicht gegen die Jungs vom Greaboch. „Alles war wir an Möglichkeiten haben, werden wir auch reinwerfen“, gibt Fennes den Ton an.
„Sie sind sicherlich unter ihren Ansprüchen unterwegs“, sagt Franz Lederer über den Gegner, der nach zwei Auftaktsiegen zuletzt zwei Mal remis gespielt und zwei Mal verloren hat. „Wir müssen als Kollektiv so aufmerksam sein, wie beim Sieg in Stuben“, sagt der Trainer von St. Margarethen