Lackenbach angelt sich eine ganz heiße Aktie

Burgenlandliga

Benedek Tanyi war in der Vorsaison der mit Abstand torgefährlichste Mittelfeldspieler aller II. Ligen. Der 25-Tore-Mann wechselt jetzt von Neudörfl zum ehemaligen Ligakonkurrenten. Der Ungar schließt sich Meister Lackenbach an.

Benedek Tanyi stand bei einigen Klubs am Wunschzettel - unter anderem bei Ostligist Wiener Sportclub - und entscheidet sich nun für den Aufsteiger aus Lackenbach.

Benedek Tanyi stand bei einigen Klubs am Wunschzettel - unter anderem bei Ostligist Wiener Sportclub - und entscheidet sich nun für den Aufsteiger aus Lackenbach.

© Bernhard Fenz

Lackenbachs Cheftrainer Robert Serdar ließ es bereits vor geraumer Zeit anklingen, dass er gemeinsam mit seinem Klub noch auf der Suche nach einem Offensivspieler ist, der schlussendlich auch den Unterschied ausmachen soll. Benedek Tanyi fällt genau in diese Kategorie. Vergangene Spielzeit traf der ehemalige USA-Legionär insgesamt 25 Mal ins Schwarze - den Großteil davon erzielte er auf der Position des Linksaußen, den Rest im offensiven Zentrum.

Er war damit der torgefährlichste Mittelfeldmann aller II. Ligen im Burgenland. Das sprach sich bis in den 17. Wiener Gemeindebezirk herum. Beim Wiener Sportclub trainierte Tanyi unter anderem mit. Dementsprechend glücklich ist Coach Serdar, dass die Verpflichtung seit vergangener Woche unter Dach und Fach ist. „Er trainiert seit letzten Dienstag bei uns. So ein Spieler lässt natürlich wenig Wünsche offen. Jetzt müssen wir nur die Fitness für die Liga bekommen und dann denke ich, dass er uns sicher zehn bis fünfzehn Tore schießen kann“, sagt er, und beendet damit weitere Spekulationen bezüglich des Transferprogramms. Mit dem Top-Transfer wurde die letzte Position besetzt, der letzte Wunsch erfüllt.

Vergangenen Dienstagabend stand Tanyi zum ersten Mal für den SVL am Platz und traf dabei auch doppelt. In einem eingeschobenen Testspiel gegen 1. Klasse-Klub Raiding gab es ein 9:1 für den Neo-Landesligist. Die Lackenbacher unterstrichen damit ihren erfreulichen Trainingsstart, wie Serdar berichtet: „Die Jungs waren wirklich sehr engagiert und haben eine gute Energie mitgebracht.“