Quo vadis, Mittelburgenländer?

Burgenlandliga

In Deutschkreutz stehen die Zeichen gut, dass man noch einen Transfer tätigt. Oberpullendorf und Horitschonen scheinen mit ihrem Programm fertig zu sein.

Toma Sabo (l.) und Tarik Akbiyik werden den SC Oberpullendorf künftig verstärken.

Toma Sabo (l.) und Tarik Akbiyik werden den SC Oberpullendorf künftig verstärken.

© zVg

Mit Istvan Fabiankovits und Jonas Reitbauer hat man in Deutschkreutz eigentlich ein starkes Fundament gelegt. Die beiden Transfers passen ins Profil der Rot-Schwarzen und dürften erwartungsgemäß auch keine allzu große Anlaufzeit brauchen. „Abgeschlossen dürften die Kaderplanungen damit aber noch nicht. Denn Deutschkreutz sehnt sich nach einem weiteren Defensivallrounder, bestenfalls ein Innenverteidiger, der auch auf der Sechs spielen kann. „In diese Richtung werden die nächsten Tage gehen“, verrät Chefcoach Mike Hartl, dessen Fokus zuletzt ohnehin auf bereits bestehendes Spielermaterial gelegt war.

Denn Alexander Resner und Luca Treiber sind nach langen Verletzungspausen wieder mit von der Partie – und zwar voll. Resner kickte gegen Schattendorf sogar eine halbe Stunde lang, mit Treiber einigte man sich darauf, dass vier Trainingseinheiten genug wären. „Die beiden sind extrem wichtig für uns, demnach ist ihre aktuelle Verfassung sehr erfreulich“, strahlt Hartl über seine beiden Rückkehrer.

Rückkehrer braucht es in Oberpullendorf wenige Kilometer weiter westlich nicht. Dort hat man gewohnterweise keine Probleme mit Ausfällen. Man könnte aber ganz streng genommen von einem Heimkehrer reden. Denn Toma Sabo hat zwar noch nie für den SCO gekickt, wohnt aber in der Bezirkshuaptstadt und wird dort zukünftig auch seine Fußballschuhe schnüren. Der 22-Jährige Linksfuß soll seine Chance in der Burgenlandliga bekommen, stößt von der SpG Hrvati ins Fenyös-Stadion.

„Das ist ein mittelfristig geplanter Transfer. Dass er kicken kann, hat er bereits gezeigt. Bei ihm wird es eher darauf ankommen, wie schnell er sich an das Tempo und die Physis der Liga gewöhnen kann“, sagt Staffler über seinen neuen Schüling. Keine große Eingewöhnungszeit wird Tarik Akbiyik benötigen. Der Innenverteidiger, den Staffler bereits aus seiner Zeit bei Neusiedl kennt, hat sowohl Regionalliga- als auch Burgenlandliga- und Stadtliga-Ehrfahrung. Zwar ebenso erst 23 Jahre jung, wird Akbiyik dennoch als drittältester Feldspieler in die Rückrunde gehen.

„Er ist besonders durch seine Kopfballstärke und der damit verbundenen Gefahr bei Standards interessant für uns gewesen. Mit seiner Körperlichkeit und seiner Zweikampfstärke macht dieser Transfer einfach absolut Sinn“, weiß der Cheftrainer. Dass noch jemand kommt, scheint unwahrscheinlich. „Sollte nichts Großartiges passieren, denke ich kaum, dass wir etwas dazunehmen.“

In Horitschon winkt man weitere Neuzugänge derzeit ab. Sportlicher Leiter Lukas Poglitsch bilanziert positiv: „