Schlager im ÖFB-Cup: So viel Admira steckt in Leithaprodersdorf
Burgenlandliga
Erstmals seit 1977 spielt Leithaprodersdorf wieder im ÖFB-Cup. Mit Gegner Admira verbindet den Burgenlandligaklub der Tormanntrainer und gute Erinnerungen.
Leithaprodersdorfs Nico Schühler wurde in der Akademie der Admira ausgebildet
© Günther Pavlovics
„Ich bin schon neugierig, ob er dann unseren Tormann auch einschießt.“ Leithaprodersdorfs Trainer Mario Santner kann nach dem Cup-Los schmunzeln. Denn Admira Wackers Tormanntrainer Sabolcs Sáfár kümmert sich einmal in der Woche auch um die Schlussmänner der Leithaprodersdorfer. Der 51-jährige Ungar stand lange Jahre in der österreichischen Bundesliga bei Austria Salzburg, Austria Wien und Wacker Innsbruck im Tor. Sáfár ist aber nicht die einzige Verbindung zum Traditionsklub aus der Südstadt. Mit Nico Schühler und Gergő Főnyedi wurden auch zwei Leithaprodersdorfer Kicker in der Akademie der Admira ausgebildet. „Und ich freue mich, dass ich Ralf Muhr wiedersehe“, sagt Mario Santner. Der Trainer des Burgenlandliga-Klubs hatte den 55-Jährigen in seiner Zeit beim Nachwuchs von Austria Wien als Nachwuchstrainer. Muhr arbeitet seit zwei Jahren als Technischer Direktor und Sportdirektor bei der Admira. Und nicht zuletzt war Luca Pöschl in der Südstadt; der 16-Jährige durfte dort ein Probetraining bei den Amateuren absolvieren. Gespielt wird ziemlich sicher am Sonntag, 26. Juli, um 17 Uhr in Leithaprodersdorf.
Testspiele gegen Traiskirchen und TWL Elektra
Davor finden in der LeithArena noch zwei Testspiele statt. Gegen Traiskirchen wird am Donnerstag, 3. Juli, gespielt. Danach gibt es noch eine Woche Urlaub. Dann beginnt der absolute Ernst der Vorbereitung. TWL Elektra kommt am 17. Juli. Am Montag war knapp nach 17 Uhr Schluss mit der Pause in Leithaprodersdorf. Nur zwei Wochen nach dem Ende der Meisterschaft startete die Vorbereitung auf die neue Saison. „Jetzt ist Schluss mit der alten Saison, jetzt gehen wir die neue an“, sagt Santner, der die Auslosung als Startschuss verstand. Mit Christian Berger fehlt nur ein Spieler wegen einer Verletzung; der Verteidiger darf aber schon wieder mit dem Lauftraining beginnen. Santner hatte am Dienstag dann den gesamten 18-Mann-Kader dabei; darunter sind mit Luca Pöschl und Sebastian Dragschitz auch zwei junge Eigenbauspieler.