Schlusslicht Marz schraubt am Kader für die Rückrunde

BURGENLANDLIGA

Der ASK bastelt eifrig am Personal für die Mission Klassenerhalt. Zwei Spieler sind fix, mit zwei weiteren ist man sich so gut wie einige. Zwei Joker hat man in der Hinterhand.

Für Trainer Lorandt Schuller gibt es einige neue Gesichter im Kader des ASK Marz, der sich im Frühjahr aus der Abstiegszone verabschieden will.

Für Trainer Lorandt Schuller gibt es einige neue Gesichter im Kader des ASK Marz, der sich im Frühjahr aus der Abstiegszone verabschieden will.

© Martin Ivansich

Die Hinrunde verlief für den 2. Liga Mitte-Meister Marz bekanntlich nicht rund – acht Punkte, aber vor allem nur fünf Tore und die Rote Laterne stehen zu Buche. Aussichtslos ist die Lage aber nicht. Der ASK will im Frühjahr den Kraftakt meistern und am Ende weiterhin in der Burgenlandliga bleiben – vier Zähler fehlen etwa vom besagten Platz 16 auf Schattendorf, aktuell 13. Es geht also um das Erreichen eines Nichtabstiegsplatzes.

„Das ist das Ziel, daran werden wir hart arbeiten“, so Trainer Lorandt Schuller, der auf neue Kräfte zählen kann. Mit zwei slowakischen Spielerin ist der Verein praktisch einig, wie Obmannstellvertreter und Tormann Marcus Scheiber bestätigt: „Das wird ein defensiver Mittelfeldspieler und ein Stürmer sein.“ Speziell der Angriff war das Manko der Marzer in der Hinrunde – fünf Tore konnte man in 15 Spielen nur erzielen, mit Abstand die wenigsten der Liga. Das soll sich nun ändern. Zudem gibt es auch defensive Verstärkung.

Jan Reinprecht wechselt vom 2. Liga Mitte-Verein SV Draßmarkt in die Burgenlandliga. Außerdem konnte man einen Linksverteidiger verpflichten. Akos Reseterics kommt aus der 3. Liga Ungarns ins Burgenland. Scheiber erklärt die Transfers: „Wir hatten nach den schweren Verletzungen von Luis Pichler und Alex Babel logischerweise Handlungsbedarf.“ Beide Marzer Kicker zogen sich im Laufe des Herbsts einen Kreuzbandriss zu, müssen bis Saisonende pausieren.

Pausieren werden auch die beiden Marzer Slowaken Artur Benes und Filip Skala, die sich eine Karriere-Auszeit nehmen. Allerdings hat Marz hier zumindest zwei optionale Joker. Weil die Pässe bleiben beim ASK. „Und wenn wirklich extreme Personalnot ist, dann werden sie auch einspringen“, so Scheiber.