SK Pama fixierte den Klassenerhalt, Pinkafeld steigt ab

Burgenlandliga

Mit dem 3:2-Sieg gegen Pinkafeld ist es nun fix: Aufsteiger SK Pama bleibt in der Burgenlandliga. Für die Gäste geht es runter: Pinkafeld verabschiedet sich nach zwölf Jahren aus Burgenlands höchster Spielklasse, hat bei drei Absteigern, die es wohl geben wird, keine Chance mehr auf den Klassenerhalt.

Pama bleibt in der Liga! Der SK Pama und Goalie Niklas Groß haben mit dem 3:2-Sieg gegen Pinkafeld endgültig den Klassenerhalt fixiert.

Pama bleibt in der Liga! Der SK Pama und Goalie Niklas Groß haben mit dem 3:2-Sieg gegen Pinkafeld endgültig den Klassenerhalt fixiert.

© Martin Ivansich

SK Pama - Pinkafeld 3:2. Nun ist es fix: Der SK Pama bleibt in der Burgenlandliga und kann in den restlichen drei Partien nicht mehr in die Abstiegsränge abrutschen. Möglich machte dies der Sieg gegen Pinkafeld und es war am Ende ein großes Stück Arbeit, dem Tabellenletzten drei Punkte abzuluchsen.

Gleich nach 30 Sekunden gab es einen Schreckmoment für die Hausherren: Keeper Niklas Groß sprang die Kugel vom Fuß, plötzlich gab es eine Topchance für Pinkafeld, doch Groß parierte den Schuss und wehrte den Ball an die Stange. „Danach haben wir aber dann das Spiel dominiert“, berichtete Sektionsleiter-Stellvertreter David Pototschnig, der nach seiner Verletzungspause endlich wieder als Spieler dabei war. Nach 15 Minuten dann die Führung für die Pamaner: Herrliche Außenrist-Flanke von Jakub Hronec, Sebastian Toth schraubte sich in die Höhe und köpfelte zum 1:0 ein. Bis zur Pause hatte der SK noch zwei weitere Chance, Pinkafeld hatte auch einen Torschuss zu verzeichnen.

Nach dem Seitenwechsel suchte Pama das schnelle Tor und fand es auch: Wieder war Sebastian Toth zur Stelle und knallte die Kugel zum 2:0 für den SK in die Maschen. „Die Partie war zu diesem Zeitpunkt gefühlt entschieden“, so Pototschnig, der aber wenig später eines Besseren belehrt wurde. Der Routinier selbst stand im Rampenlicht, erwischte bei einem Klärungsversuch den Fuß eines Gegenspielers. „Kurios“, beschrieb er die Situation, die schließlich zum Elfmeter für Pinkafeld führte. Dario Tadic ließ sich nicht zweimal bitte und netzte zum 1:2 ein. Danach brauchten die Heimischen etwa zehn Minuten, um wieder in die Spur zu finden. Das 3:1 fiel dann in der 73. Minute: Sebastian Toth legte ideal für Filip Földvary auf und dieser schlenzte den Ball von der Strafraumgrenze in den Winkel. Doch damit war der Kuchen immer noch nicht gegessen: Nach Flanke von rechts köpfelte Matic Marusko zum 2:3 ein und machte die Partie noch einmal spannend. „Der Gegner hat dann gedrückt, aber wir haben alles wegverteidigt. Und Niklas hat zwei starke Paraden gezeigt“, so Pototschnig abschließend.

Pinkafelds Trainer Sascha Stocker ging nicht mit der Pamaner Einschätzung mit: „Wir waren die klar bessere Elf, hätten nach einer Minute schon führen müssen. Dann kam der selbe Spielfilm wie schon in den letzten Wochen. Aber ich sage auch, dass das alles kein Zufall mehr sein kann. Wir bekommen ganz einfach zu viele Gegentore.“ Für Pinkafeld steht nach der Niederlage fest, nach zwölf Jahren endet das Kapitel Burgenlandliga. „Für den ganzen Verein war das gestern ein ganz bitterer Moment, aber wir richten den Fokus schon auf die kommende Saison und da lautet unser klares Ziel: Wiederaufstieg“, versichert Stocker. Der Trainer bleibt dafür an Bord, auch die Routiniers Dario Tadic und Matic Marusko verlängerten bereits.

SK Pama - SC Pinkafeld 3:2 (1:0).-
Torfolge: 1:0 (15.) Toth, 2:0 (49.) Toth, 2:1 (53., Elfmeter) Tadic, 3:1 (73.) Földvary, 3:2 (76.) Marusko.
Reserven: 1:4 (Szakacs; Klein, Ulreich 2, Simon).-
SR: Heiner.- Pama, 250.
Pama: Groß; Bencsik, Pipiska, Pototschnig, Ruppitsch (63. Ogorzalek); Földvary(93. Roth), Simoncic, Hronec, Czibula; Szikonya (91. Szakacs),Sebastian Toth.
Pinkafeld: Nemesi; Gamperl, Wohlmuth, Reiter (85. Ehrenhöfer-Suhr), Marusko, Goldgruber (76. Pahr), Puhr (60. Jessenitschnig), Herczeg, Tadic, Kandlhofer, Hirschböck.