Transfer-Coup des SK Pama: Daniel Toth spielt für den Aufsteiger
Burgenlandliga
Der 37-Jährige löste Ende August seinen Vertrag mit seinem Stammklub Neusiedl und trainierte danach beim SK Pama. Im Frühjahr will er mit dem Aufsteiger den Klassenerhalt sichern.
Daniel Toth spielt ab dem Frühjahr beim SK Pama
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Anfang September war in der BVZ zu lesen: „Paukenschlag in Neusiedl: Der Vertrag mit Daniel Toth wurde aufgelöst". Der 37-jährige Neusiedler vermied es damals, über Unstimmigkeiten mit seinem Stammklub nach dem Stotterstart in die Ostliga-Saison mit vier Punkten in vier Spielen zu reden. Der Vater von zwei Buben gab als Grund an, dass er gesundheitliche Probleme habe und sich mehr der Familie widmen zu wollen. Er hielt sich seither beim SK Pama fit.
Daniel Toth wollte nicht in die 2. Liga wechseln
Etliche Klubs haben seither auch angefragt, ob der zentrale Mittelfeldspieler denn schon fußballmüde sei. Es gab auch einige konkrete Angebote. Bald war Daniel Toth klar, dass er noch nicht Schluss machen will mit dem Fußball, so wie Bruder Marcel, der im Sommer seine Karriere beendet hat und mit seiner Familie in Pama lebt. Je länger die Pause dauerte, desto klarer wurde Daniel Toth auch, dass er von der Ostliga nicht in die 2. Liga wechseln will, sondern sich fit genug für die Landesliga fühlte.
Wechsel von Neusiedl zu Pama vor dem Cup-Schlager

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Kurz vor den Cup-Schlager zwischen dem SK Pama und Neusiedl am Samstag (14 Uhr) entschied sich der Ex-Neusiedler, der in Weiden lebt und arbeitet, im Frühjahr für den SK in der Landesliga auflaufen zu wollen. Wenige Tage zuvor hatte sich der SK Pama mit dem Neusiedler Christian Bauer als neuen Trainer geeinigt. Am Donnerstag wurden die Spieler beim Training über den Neuzugang informiert, der auch sein Leiberl bekam. "Mit Daniel haben wir enorm viel Qualität dazu bekommen", sagte David Pototschnig, Abwehrchef und Sektionsleiter-Stellvertreter. Daniel Toth spielte 13 Jahre lang (von 2007 bis 2020) in der Bundesliga bei Ried und der Admira, danach in der Regionalliga Ost bei Stripfing und Neusiedl.
Wieder in einem Team mit Bruder Sebastian

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„Ich bin dem SK Pama dankbar, dass ich die letzten Monate mittrainieren und mich fit halten durfte. Deswegen möchte ich dem Verein etwas zurück geben und das gemeinsame Ziel Klassenerhalt so schnell wie möglich schaffen", sagte Toth nach seiner Entscheidung. Und: „Ebenso freut mich, dass ich wieder auf meinen jüngsten Bruder Sebastian treffe." Doch die Familie war nicht die einzige Triebfeder für den SK Pama. Toth: „Der gesamte Verein ist super aufgestellt und engagiert, die Mannschaft hat einen sehr guten Zusammenhalt und die nötige Qualität."
Sorgen Punkto Gesundheit sind endlich weg
Und Daniel Toth erklärte zum Thema Gesundheit, dass sein Blutbild nicht in Ordnung war und schon von Knochenmarkbiopsie die Rede war. Toth erklärte zuletzt aber: „In Wahrheit bin ich pumperlg'sund. Das hat sich bei einer Untersuchung in einem Labor herausgestellt. Bei den sieben Blutbildern davor wurde durch den Transport der Hämoglobinwert nach unten gedrückt. Ein Jahr Aufregung und zig Arztbesuche waren umsonst."