Die ungeschlagenen Klingenbacher empfangen zum Derby den Leader
Burgenlandliga Vorschau
Leithaprodersdorf führt mit neun Punkten die Frühjahrstabelle an und kommt am Samstag nach Klingenbach zur Mannschaft, die als eine von drei noch ungeschlagen ist.
In Klingenbach erwartet die Leithaprodersdorfer wieder ein Kampf um jeden Zentimeter
© Mia Wlaschits, MIA WLASCHITS
Klingenbach - Leithaprodersdorf; Samstag, 18 Uhr.Dieses Duell gibt es in der Burgenlandliga erst seit zehn Jahren. Von den zwölf Spielen hat Klingenbach nur vier verloren, eines davon daheim. Mittlerweile haben sich die Kräfteverhältnisse ein bisschen Richtung Leithaprodersdorf verlagert. Dennoch sagt Trainer Mario Santner: „Wir dürfen nicht glauben, dass es mit Sonntagsschuhen geht, speziell auswärts in Klingenbach." Beide Teams spielen einen intensiven Fußball, beim letzten Derby in Klingenbach gab es zehn Gelbe Karten. „Wir wissen, was uns erwartet. Das wird ein Kampf", sagt Leithaprodersdorfs Trainer Mario Santner. Der daher froh ist, dass mit Nemanja Radivojevic ein kampfkräftiger Spieler nach seiner Gelb-Rot-Sperre zurück kommt. „Wir haben aber schon bewiesen, dass wir über den Kampf ins Spiel kommen können", sagt Santner. Von den Verletzten (Jonah Koch, Simeon Markhardt, Christian Berger, Lukas Heiss, Stephan Heiss) wird keiner zurück kommen. „Da müssen halt wieder die Jungen rein. Die können sich beweisen und für sie ist jedes Match gewonnene Minuten." Leithaprodersdorf hat in dieser Saison kein Bezirks-Derby verloren. Das Heimspiel gegen Klingenbach wurde 2:1 gewonnen, zudem gab es Remis gegen St. Margarethen und Siegendorf sowie im Jahr 2006 einen Sieg in St. Margarethen. Santner: „Der Druck liegt bei Klingenbach, denn da unten im Abstiegskampf geht es ganz schön zu." Klingenbach hat im Herbst keines der Derbys gewonnen, hat nur ein Remis gegen Siegendorf geholt, daheim gegen St. Margarethen und in Leithaprodersdorf aber verloren.
Und jetzt ist für Klingenbach gleich doppelte Derby-Time. Trainer Thomas Klemenschitz: „Die Partie gegen Leithaprodersdorf wird heiß. Aber punkte Rivalität steht das Spiel gegen Siegendorf noch eine Stufe darüber." Gegen Leithaprodersdorf sei es ganz schwierig zu spielen, meint Klemenschitz. „Sie sind sehr gut drauf. Und mit Noel Kustor gibt es noch mehr Qualität." Als Rezept gegen den Tabellendritten nennt er: „Wir müssen defensiv so gut arbeiten wie zuletzt." Immerhin ist Klingenbach mit Mattersburg und SK Pama eine von drei Mannschaften, die in diesem Frühjahr noch keine Niederlage kassiert haben.