Allegria Stegersbach Ladies Open: Top-Resümee auf allen Ebenen

Erfolgreiches Golfturnier

Die Allegria Stegersbach Ladies Open haben sich als Top-Event auf der LET Acces Series präsentiert. Zudem schaffte Isabella Holpfer erstmals auf der Tour den Cut. Platz zehn bedeutet eine Moralinjektion für die nächsten Aufgaben der Olbendorferin.

Isabella Holpfer hatte ihren Coach Max Baltl als Caddie zur Verfügung. Das Duo war gemeinsam in Stegersbach aktiv – und erfolgreich.

Isabella Holpfer hatte ihren Coach Max Baltl als Caddie zur Verfügung. Das Duo war gemeinsam in Stegersbach aktiv – und erfolgreich.

© Lexi, Jens Krauss

„Das Feedback der Spielerinnen war sensationell. Viele meinten, dass sie noch nie auf einem so guten Platz gespielt haben. Auch das Hotel, der Shuttle Service und die Verpflegung haben den Teilnehmerinnen imponiert.“ Astrid Wilfing, Bereichsleiterin Golf im Allegria Resort, kann nach der Turnier-Premiere auf der dritten Profiebene der Frauen, höchst positiv resümieren.

Seitens der Tour-Verantwortlichen gab es bereits klare Signale für eine Fortsetzung 2026, seitens der Veranstalter werde man eine Entscheidung für die Zukunft nach einer Evaluierungs-Phase treffen. Abgesehen davon geht es auf der Golfschaukel in Stegersbach bereits Schlag auf Schlag weiter. Von 1. bis 5. Juni ist Senioren-Golf angesagt, wenn bei der K&K Monarchy Trophy Teilnehmer aus Österreich, Tschechien, Slowakei, Slowenien, Kroatien und Ungarn antreten.

Holpfer: Ein zehnter Platz für mehr Lockerheit

Beim sportlichen Rückblick auf die Allegria Stegersbach Ladies Open sticht aus rot-goldener Sicht der Name Isabella Holpfer gleich ins Auge. Das Turnier gewann die Engländerin Gemma Clews mit dem Gesamtscore von 3 unter Par, die Oberösterreicherin Katharina Mühlbauer wurde als Zweite beste Spielerin in Rot-Weiß-Rot. Erstmals in ihrer noch jungen Profikarriere schaffte Isabella Holpfer beim Heimevent den Cut. Mit zwei über Par und 212 Schlägen lag sie am Ende nur fünf Schläge hinter der Siegerin auf Platz zehn. „Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis, auch wenn die Nervosität immer dabei war.“

Umso erstaunlicher ist dann das Abschneiden an der Seite ihres Coaches Max Baltl, der als Caddie diesmal nah dabei war. „Das hat mir sehr geholfen.“ Sportliches Highlight war am Schlusstag ein Eagle auf Loch fünf, zwei Putts über rund fünf Meter landeten knapp daneben. „Aus der Distanz müssen sie nicht fallen, aber da wäre noch mehr drin gewesen.“

In jedem Fall ist das Abschneiden Grund genug, genau so jetzt weiterzumachen. „Ich habe das auch mit meinem Coach besprochen. Ziel ist für die nächsten Turniere, Spaß zu haben und nicht zu verkrampfen.“ Noch in dieser Woche wird in Spanien gespielt, danach folgen Turniere in Frankreich und Tschechien. Isabella Holpfer hat somit dreimal die Chance, jetzt gleich nachzulegen.