Eindrucksvoller Gesprächsabend mit Danielle Spera in Pinkafeld
Erinnerungskultur
Über 90 Besucher:innen nahmen am Gesprächsabend „Gegen das Vergessen: Jüdisches Leben, Ausgrenzung und Erinnerungskultur“ teil . Organisiert wurde der Abend mit Danielle Spera vom NEOS Lab und den NEOS Pinkafeld.
NEOS-Lab Geschäftsführerin Helga Pattart-Drexler (l.) und Danielle Spera (Mitte) mit Vertretern des Pinkafelder Gemeinderates: Martin Kramer, Eduard Posch, Adrian Kubat, Christoph Theiler, Franz Dampf und Sigrid Talian.
© Herbert Potzmann
Mit dieser Veranstaltungsreihe wollen die NEOS Pinkafeld einen Beitrag zum Gedenkjahr 2025 „80 Jahre Zweite Republik – 80 Jahre Befreiung“ leisten.
„2025 ist ein wichtiges Gedenkjahr. 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs gilt es, sich unsere Geschichte in Erinnerung zu rufen. Das Wissen um jüdische Vergangenheit und Gegenwart ist ein unverzichtbarer Teil dessen. Daher danke ich für die Einladung, darüber in Pinkafeld vor einem großen, interessierten Publikum sprechen zu dürfen," sagte Danielle Spera.
Auch NEOS-Gemeinderat Eduard Posch betont die Relevanz: „Erinnerungskultur bedeutet, Geschichte erlebbar zu machen – nicht nur anhand von Friedhöfen, sondern vor allem durch die persönlichen Geschichten konkreter Menschen. Frau Spera hat dies mit vielen eindrucksvollen Beispielen verdeutlicht.“
Angesichts aktueller Entwicklungen sieht Posch in der Veranstaltung auch ein starkes Signal: „Gerade in Zeiten zunehmender antisemitischer Tendenzen wollen wir ein klares Zeichen setzen – gegen Antisemitismus, für Aufklärung und Toleranz, gegen Hass und Spaltung, für eine offene Gesellschaft in einer liberalen Demokratie.“
Als nächste Veranstaltung lädt NEOS Pinkafeld am 11. Oktober 2025 zu einer Gedenkfahrt zu den KZ-Gedenkstätten Mauthausen und Gusen ein. Einige Plätze sind noch verfügbar. Anmeldungen unter 0664-1961550 oder per E-Mail an eduard.posch@neos.eu.