Viele kleine Schritte zu mehr Nachhaltigkeit an HAK/HAS Oberpullendorf
Fächerübergreifend
Das Team der HAK/HAS Oberpullendorf rückte mit unterschiedlichen Projekten die SDGs – die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen – in den Fokus des Unterrichts.
Initiatorin Prof. Gesa Buzanich und weitere bei den Projekten zum Thema Nachhaltigkeit beteiligte Professorinnen und Professoren.
© HAK OP
Die auf Englisch als Sustainable Developement Goals bezeichneten 17 Nachhaltigkeitssziele der Vereinten Nationen sollen allen Menschen ein menschenwürdiges Leben ermöglichen und gleichzeitig die natürlichen Lebensgrundlagen dauerhaft bewahren. Diese Nachhaltigkeitsziele wurden im Unterricht durch Projekte wie den Amnesty International Briefmarathon oder Spendenaktionen aufgegriffen. Dabei standen unter anderem Fairer Handel, Fast Fashion, erneuerbare Energien, lebenslanges Lernen, nachhaltiges Wirtschaften, Waren- und Konsumethik oder demokratische Strukturen im Mittelpunkt des Unterrichts.
Insgesamt wurden im Rahmen der Initiative über 70 Unterrichtsstunden dokumentiert, in denen SDGs angesprochen wurden, bzw. sich die Schülerinnen und Schüler in Projekten beispielsweise gegen Armut engagiert haben. Damit wurden nahezu alle Klassen der Schule erreicht.
„Es ist uns ein Anliegen, immer wieder ins Bewusstsein zu rücken, dass eine nachhaltige Entwicklung uns alle braucht und viele kleine Schritte notwendig sind“, zeigt sich auch Direktorin Sonja Hasler überzeugt, dass es wichtig ist, Bewusstsein zu schaffen und nicht angesichts der vielen Hürden zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele zu verzagen. Die Handelsakademie und Handelsschule Oberpullendorf ist schon seit Jahren Teil des Fair Trade Schul-Netzwerks und zudem als Ökolog-Schule zertifiziert.
Wenn die globalen Herausforderungen auch groß sind, viele kleine Beiträge machen dennoch einen Unterschied, sei es ein Weihnachtspackerl für Waisenkinder in Rumänien, fair trade gekaufte Bananen, eine Zug- statt einer Autofahrt oder eine Spende an die Pannonische Tafel zugunsten armer Menschen im Bezirk, ist man überzeugt. Mit „unserem persönlichen 1%-Beitrag“ beschäftigten sich daher auch im Unterricht entstandene Plakate.
„Ich freue mich, dass so viele Stunden zu dem Themenbereich zusammengekommen sind und dass so viele Kolleginnen und Kollegen sich bei diesem Projekt eingebracht haben“, so Professorin Gesa Buzanich, Initiatorin und Ökolog-Beauftragte der Schule. „Wir planen, das Projekt in Zukunft als Fixpunkt in der Vorweihnachtszeit zu etablieren und auch noch auszuweiten. Jeder einzelne Schritt bringt uns weiter auf diesem schwierigen Weg zu einer faireren Welt und zu einem nachhaltigerem Umgang mit den begrenzten Ressourcen, die uns zur Verfügung stehen. Bewusstseinsbildung kann gar nicht früh genug stattfinden!“