Wo spring ma hin? Eini in Gatsch
Familien-Sportevent
Bei Traumwetter und großem Besucherandrang ging am Samstag der „Hupf in Gatsch“-Dirtrun in Lockenhaus über die Bühne. Schon zwei Tage zuvor gab es ein eigenes Event für Schulen.
Der Name „Hupf in Gatsch“ war durchaus Programm beim Event. Regina, Constantin und Gregor hatten dabei sichtlich Spaß.
© Michaela Grabner
Mehr als nur ein Schuh blieb im Gatsch stecken, während sich Kinder und Erwachsene lachend, bis zu den Knien im Schlamm steckend vorankämpften. Der Name „Hupf in Gatsch“ des Familiensportevents in Lockenhaus ist durchaus auch Programm. Nach dem Start am Sportplatz jagte am Fuße der Burg Lockenhaus und rund um den Burgsee ein Abenteuer das nächste – vom Tor zur Hölle und der Reifenquetsche über die Gatsch-Partie bis zum Robben im Wasser auf den letzten Metern ins Ziel.
Um die 50 Hindernisse warteten auf Groß und Klein, es war für jeden eine Challenge dabei. Wenn es beim ersten Mal mit dem Überwinden des Hindernisses nicht klappte, probierte man es einfach ein zweites oder drittes Mal. Und wenn jemand bei einem Hindernis so wirklich gar nicht durch konnte oder wollte – gar kein Problem- dann nahm er oder sie einfach den Weg drumherum. Schließlich stand bei allem der Spaß an der Bewegung im Vordergrund.
Ganz in diesem Sinne gab es dann auch für die geübten Extremsportler ab 18 Jahren die sogenannten BLACK 5, also Extremhindernisse. Ein besonderes Erlebnis im heurigen Jahr – speziell für Teilnehmende aus Lockenhaus - war die Challenge, die auf die kleine Insel im Burgsee führte. „Ich wollte den Lockenhausern einen Ort zeigen, wo sie noch nicht gewesen sind“, so Parcoursbauer Roel van Ginneken von Hupf in Gatsch, der zusammen mit einem Team von etwa acht Personen in den vergangenen eineinhalb Monaten die Hindernisse aufgebaut hat. Hinüber zur Insel ging es über eine wackelige Hängebrücke, retour aufs Festland schwimmend oder dank zwei der etwa rund 30 freiwilligen Helferinnen und Helfer entlang der Strecke per Boot.
Schon zwei Tage vor dem Familienevent stand der „Hupf in Gatsch“-Schulevent am Programm, bei dem Schülerinnen und Schüler von der dritten Klasse Volksschule bis zur vierten Klasse Mittelschule bzw. Gymnasiums springen, laufen, lachen und auch einmal richtig schmutzig werden konnten.