FC Südburgenland: Am Ende fehlte nur Zählbares

Frauenfussball

Coach Dieter Sachs war trotz des 2:3 gegen Landhaus mit dem Auftritt zufrieden.

Wichtiger Anschlusstreffer. Die FC Südburgenland Defensiv-Allrounderin Denisa Skálová traf kurz vor dem Gang in die Kabinen zum Anschluss. Ein Weckruf für eine starke zweite Halbzeit der Elf von Dieter Sachs. Mit einem etwaigen Punkt sollte das aber leider nicht belohnt werden.

Wichtiger Anschlusstreffer. Die FC Südburgenland Defensiv-Allrounderin Denisa Skálová traf kurz vor dem Gang in die Kabinen zum Anschluss. Ein Weckruf für eine starke zweite Halbzeit der Elf von Dieter Sachs. Mit einem etwaigen Punkt sollte das aber leider nicht belohnt werden.

© Daniel Fenz

SÜDBURGENLAND - LANDHAUS 2:3. Nun sind auch die südburgenländischen Fußball-Damen zurück aus der Winterpause. Und die Ziele sind für die Rückrunde klar: Erst der Klassenerhalt in der 2. Bundesliga, ehe man über den Sommer dann durchaus wieder nach Höherem strebt. Es gilt aber das Motto: Ein Schritt nach dem anderen. Schon der Auftakt ins Pflichtspiel-Jahr 2023 hatte es in sich, denn der Tabellenzweite vom FAC USC Landhaus gastierte in Mischendorf. Und die Gäste-Damen hatten in der Anfangsphase auch erhebliche Probleme mit dem heimischen Angriffswirbel. Die ersten 30 Minuten gehörten nämlich klar dem Team von Dieter Sachs. Einziges Manko? Man ließ zu viele Chancen liegen. „Tore, die man nicht macht, bekommt man bekanntlich“, haderte FC Süd-Trainer Sachs. So kam es leider auch. Landhaus spielte ungemein effektiv und stellte zwischenzeitlich fast aus dem Nichts auf 0:3. Immerhin gelang Denisa Skálová kurz vor der Pause per Kopf kurz drauf der Anschlusstreffer zum 1:3. Ein wichtiges Zeichen, denn so war für die zweite Halbzeit weiter alles drin. Landhaus stand defensiv über weite Strecken aber solide und verteidigte vieles konsequent weg. In Minute 67 markierte Julia Meixner per herrlichem Schuss ins Kreuzeck das 2:3 und eine südburgenländische Schluss-Offensive sollte folgen. So vergaben Lenka Wienerova und Lilla Sipos gute Chancen auf das 3:3 und die Gäste retteten das knappe Ergebnis mit Mühe über die Zeit. „Meine Mannschaft hat alles gegeben“, resümierte FC Süd-„Chef“ Sachs, um anzufügen: „Wir können uns eigentlich nichts vorwerfen. Einzig das Ergebnis stimmte am Ende leider nicht.“ So rutschte man tabellarisch gar auf einen Abstiegsplatz ab, aber trotz der Niederlage gibt dieser Auftritt gegen ein Top-Team Hoffnung.

VORSCHAUNach dem Lob gilt es nun die Leistungen auch in Zählbares zu verwandeln. Am besten schon am Samstag, ab 14.30 Uhr, bei der SPG Geretsberg/Bürmoos. „Wir wollen und müssen auf diese Leistung aufbauen und sie auch ins nächste Spiel mitnehmen“, erklärt Dieter Sachs. Die äußeren Bedingungen sind indes durchaus ungewohnt. Die SPG trägt ihre Heimspiele nämlich auf Kunstrasen aus. Kein Problem, meint Chefcoach Sachs: „Wir haben in der Vorbereitung viele Spiele auf Kunstrasen bestritten.“ Auch personell sah es zumindest zu Wochenbeginn respektabel aus.