Häuser, die einfach „passen“
Fertighaus
Jedes vierte Ein- oder Zweifamilienhaus, das in Österreich gebaut wird, ist ein Fertighaus – Tendenz steigend. Jene Häuser, die von einem Unternehmen, das Mitglied beim Österreichischen Fertighausverband ist, errichtet wurden, bieten auch eine Qualitätsgarantie.
Der Österreichische Fertighausverband ist ein Garant dafür, dass die von den Mitgliedsbetrieben gefertigten Häuser allerhöchsten Qualitätsansprüchen genügen und alle finanziellen Details ganz klar geregelt sind.
© Genböck, RALPHFISCHBACHERwerbefotograf.at
Zeit, Qualität, Nachhaltigkeit, Wertbeständigkeit und garantierte Sicherheit zählen zu den überzeugendsten Faktoren. „Es sind viele Punkte, die letztlich den Ausschlag dafür geben, dass sich eine Familie für ein Fertighaus von einer unserer Mitgliedsfirmen entscheidet“, sagt Josef Gruber, Präsident des Österreichischen Fertighausverbandes und Geschäftsführer von VARIO-HAUS.
„Zum einen ist es die Fertigbauweise an sich, zum anderen ist es der Verband, der den Baufamilien größtmögliche Sicherheit bei der Abwicklung des Projekts garantiert.“
Der Faktor Zeit ist eines der wichtigsten Argumente für ein Fertighaus. Wer sich heute seinen Traum vom eigenen Haus erfüllen möchte, will – und kann – nicht jahrelang warten und selbst Wochenende für Wochenende auf der Baustelle stehen. Die reine Bauzeit beträgt bei einem Fertighaus im Schnitt nur neun bis zwölf Monate. Doppelte Ausgaben etwa für Miete und Kreditrückzahlungen lassen sich dadurch minimieren.
Ein Millimeter ist ein Millimeter
Selbst wenn man bei einem konventionell errichteten Haus nicht selbst Hand anlegt und Profis werken lässt – so schnell wie bei einem Fertighaus geht auch das nicht. Der Grund ist die so genannte Trockenbauweise: Bei einem Fertighaus werden kein Zement und kein Beton benötigt, weshalb auch keine Baufeuchte entsteht. Langwierige Trocknungsphasen fallen daher weg.
Aber auch wetterbedingte Verzögerungen, die beim konventionellen Bau den Ablauf immer wieder stören können, entfallen. „Die einzelnen Elemente eines Fertighauses werden absolut witterungsunabhängig in geschützten Produktionsstätten gefertigt – und das hat nicht nur den Vorteil, dass äußere Einflüsse ausgeschlossen werden“, erklärt Christian Murhammer, Geschäftsführer des Fertighausverbandes. „Die Produktion in der Halle garantiert auch eine milli-metergenaue Fertigung ohne Qualitätsverlust.“
Immer bedeutender wird der Aspekt der Nachhaltigkeit. „Die Fertigbauweise ist durch die Verwendung von Holz als Baumaterial die nachhaltigste Bauweise“, sagt Murhammer. „Holz speichert CO und wächst ständig nach. Alle 40 Sekunden wächst in Österreich genug Holz für ein Einfamilienhaus nach!“ Zudem ist die Vorfertigung besonders energieeffizient und ressourcenschonend. All das hat auch einen finanziellen Aspekt: Beim Fertigbau sparen die Baufamilien sowohl in der Herstellung als auch beim Betrieb Geld.

© HARTL HAUS
Der Bau möglichst energieeffizienter und klimaverträglicher Häuser ist eine der absoluten Kernkompetenzen des Fertigbaus. Was vor Jahrzehnten mit der Entwicklung möglichst perfekt gedämmter Wände begonnen hat, hat mit der Produktion praktisch energieautarker Häuser einen vorläufigen Höhepunkt gefunden. Murhammer: „Heute ist praktisch jedes Fertighaus ein Niedrigenergiehaus, das ist gut für das Klima und hilft den Bewohnern bei den Energiekosten massiv zu sparen.“
Mehr Sicherheit geht nicht
Neben all den Vorteilen der Bauweise an sich ist auch die Mitgliedschaft beim Fertighausverband zu einem ganz entscheidenden Kriterium für Baufamilien geworden. Die schwierigen Rahmenbedingungen der letzten Jahre mit Preissteigerungen, Lieferschwierigkeiten oder Inflation haben das Thema Sicherheit in den Fokus gerückt.
Und Fakt ist: Mehr Sicherheit und Planbarkeit als beim Fertigbau geht nicht. Zumindest wenn das ausführende Unternehmen Mitglied im Österreichischen Fertighausverband ist. Dann nämlich sind ganz entscheidende finanzielle Fragen von Anfang an geklärt: die Höhe der Anzahlung, die Höhe und Fälligkeit der Teilzahlungen, sogar die Summe, die am Ende zu berappen ist. Dafür sorgt die Fixpreisgarantie, die Mitgliedsbetriebe des Verbandes für ein Jahr geben.
Mindestens ebenso wichtig ist, dass die Kunden Fertighäuser bekommen, bei denen alles passt. Als Qualitätsgemeinschaft sorgt der Verband seit Jahrzehnten dafür, dass es bei Qualität, Materialien und Verarbeitung keinerlei Abstriche gibt. Das garantieren regelmäßige und strenge Überprüfungen durch unabhängige Stellen. Nur wenn wirklich alles in Ordnung ist, bekommen die Unternehmen auch das Gütezeichen Fertighaus. Und das lässt die Baufamilien beim Abenteuer Hausbau einfach besser schlafen.