Kellergeschoßbrand statt Silobrand: Großeinsatz in Parndorf!
Feuerwehr im Einsatz
40 Feuerwehrkräfte aus insgesamt fünf Feuerwehren waren am Mittwochvormittag im Einsatz, dieser stellte sich dann anders dar als erwartet. Zwei Arbeiter mussten ins Krankenhaus gebracht werden.
Die Freiwillige Feuerwehr Parndorf war am Mittwoch voll gefordert.
© FF Parndorf
Ein vermeintlicher Silobrand hat in Parndorf einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Die Freiwillige Feuerwehr Parndorf wurde um 10:58 Uhr zu einem „B2-Silobrand“ alarmiert. Vor Ort stellte sich jedoch rasch heraus, dass eine starke Rauchentwicklung aus dem Heizraum eines leerstehenden Wohnhauses im Kellergeschoss kam.
Bei Arbeiten zur Demontage eines stillgelegten Heizöltanks dürfte sich darin befindliche Schlacke entzündet haben. Aufgrund des zunächst unklaren Ausmaßes wurden mehrere Nachbarwehren nachalarmiert. Insgesamt standen elf Fahrzeuge und 40 Feuerwehrmitglieder im Einsatz, unterstützt von Rettung und Polizei.
Der Brand beschränkte sich auf eine Räumlichkeit im Keller und wurde unter schwerem Atemschutz mit Löschschaum bekämpft. Insgesamt fünf Atemschutztrupps waren im Einsatz, um die Flammen einzudämmen sowie Be- und Entlüftungsmaßnahmen durchzuführen. Gegen 12:30 Uhr konnte „Brand aus“ gemeldet werden. Durch das rasche Eingreifen wurde ein Übergreifen auf das Wohnhaus verhindert.
Ein großer Dank gilt seitens der FF Parndorf der Polizei, dem Rettungsdienst und den Feuerwehren Neudorf, Neusiedl am See, Bruckneudorf, Jois und dem Bezirksfeuerwehrkommandanten Anton Kandelsdorfer. Insgesamt waren elf Fahrzeuge und 40 Einsatzkräfte der Feuerwehren, drei Fahrzeuge und sechs Einsatzkräfte des Rettungsdienstes sowie sechs Einsatzkräfte der Polizei im Einsatz.
Zwei Arbeiter, die sich zum Zeitpunkt der Brandentstehung im betroffenen Raum befanden, wurden mit Verletzungen unbestimmten Grades zur Kontrolle ins Krankenhaus gebracht.
Noch während der Nachbereitung folgte um 13:20 Uhr ein weiterer Einsatz für die Parndorfer Feuerwehr: Im Bereich PADO 2 musste ein Pkw, der in einen Entwässerungsgraben geraten war, mit einem Kran geborgen werden. Nach rund einer Stunde war auch dieser Einsatz beendet.
Erst nach mehr als vier Stunden konnte die volle Einsatzbereitschaft wiederhergestellt werden.