Bezirk im Schnee: 180 Einsätze der Feuerwehren
Feuerwehren gefordert
180 Einsätze verzeichneten die Feuerwehren des Bezirks Mattersburg im Zusammenhang mit den heftigen Schneefällen am 19. und 20. Februar 2026.
© FF Pöttelsdorf
Die Einsatzserie begann bereits am Donnerstag, 19. Februar, kurz vor 23 Uhr: Auf der S31 musste ein Fahrzeug geborgen werden.
Nach den intensiven Schneefällen in der Nacht war bereits um 6.30 Uhr der nächste Einsatz zu verzeichnen. Danach ging es Schlag auf Schlag: Zahlreiche Fahrzeuge – darunter Busse, Lkw und Pkw – waren von schneebedeckten Fahrbahnen abgekommen oder in den Schneemassen steckengeblieben und mussten geborgen werden.
Zusätzlich waren mehrere Verkehrswege durch umgestürzte Bäume blockiert, die von den Feuerwehren entfernt werden mussten. Im gesamten Bezirk Mattersburg kam es zu Verkehrsbehinderungen. Straßen waren vorübergehend gesperrt oder nur eingeschränkt befahrbar.
Die Feuerwehren waren auf die Situation gut vorbereitet und hatten bereits im Vorfeld Schneeketten an den Einsatzfahrzeugen angelegt, um auch bei schwierigen Straßenverhältnissen rasch und sicher helfen zu können.
Insgesamt wurden im Bezirk rund 180 Einsätze verzeichnet. Diese wurden mit 250 Feuerwehrmitgliedern von 17 Feuerwehren professionell und koordiniert abgearbeitet.
Bezirksfeuerwehrkommandant Adi Binder war im Einsatz, verschaffte sich einen Überblick über die Lage und unterstützte die Einsatzkräfte bei ihren Aufgaben. Mitglieder des Bezirksfeuerwehrkommandos Mattersburg unterstützten zudem die Gesamtkoordination in der Bezirksalarmzentrale in Mattersburg.
Der einsatzreiche Tag endete schließlich mit einer Alarmierung gegen 20 Uhr, die einen letzten Einsatz erforderlich machte. Die Feuerwehren des Bezirks waren zu diesem Zeitpunkt bereits über viele Stunden im Dauereinsatz gestanden.