Vegetationsbrände nehmen stark zu: Schon 232 Einsätze im heurigen Jahr
Feuerwehren
Seit Jahresbeginn mussten Burgenlands Feuerwehren bereits 232 Vegetationsbrände bekämpfen – das sind um 53 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Land dankt den Einsatzkräften.
Feuerwehreinsätze wie jener bei einem Waldbrand in Sieggraben fordern von den Feuerwehren rasches und professionelles Handeln.
© zVg. FF Sieggraben
Die anhaltende Hitze und Trockenheit haben Burgenlands Feuerwehren in den vergangenen Wochen stark gefordert. Allein seit Jahresbeginn rückten die Einsatzkräfte zu 232 Vegetationsbränden aus – ein Plus von rund 53 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Zu den größeren Einsätzen zählten unter anderem Brände in Lackenbach, Sieggraben und St. Michael sowie ein grenzüberschreitender Einsatz nahe Siegendorf. Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehren konnte eine weitere Ausbreitung der Brände verhindert werden.
Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und Feuerwehrreferent Landesrat Heinrich Dorner bedankten sich bei den Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern für ihren Einsatz. „Unsere Feuerwehren stehen Tag und Nacht für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz. Dieses außergewöhnliche Engagement verdient höchste Anerkennung“, betonten sie.
Um die Feuerwehren auf die steigenden Herausforderungen vorzubereiten, investiert das Land Burgenland im Rahmen seines Katastrophenschutzkonzepts in den kommenden Jahren rund 20 Millionen Euro in neue Einsatzfahrzeuge, Spezialausrüstung und die Modernisierung der Infrastruktur. Einen wichtigen Beitrag leisten dabei auch die speziell ausgebildeten Vegetationsbrandbekämpfungseinheiten.
Landesfeuerwehrkommandant Franz Kropf verwies darauf, dass sich die Folgen des Klimawandels zunehmend im Einsatzgeschehen bemerkbar machen.
Gleichzeitig wird an die Bevölkerung appelliert, insbesondere in Waldnähe besonders vorsichtig mit offenem Feuer und möglichen Zündquellen umzugehen.