Gartenhüttenbrand in Parndorf: Feuerwehr stoppt Flammen in 15 Minuten

FF-Einsatz

Ein Gartenhüttenbrand im Ortsgebiet von Parndorf hat am Mittwoch für eine weithin sichtbare Rauchsäule gesorgt. Die Freiwillige Feuerwehr Parndorf brachte den Brand rasch unter Kontrolle und verhinderte ein Übergreifen der Flammen auf Gebäude und gelagerte Geräte. Nach 15 Minuten meldete der Einsatzleiter „Brand aus!“.

Feuer im Garten

Feuer im Garten

© FF Parndorf

Die Freiwillige Feuerwehr (FF) Parndorf wurde am Mittwoch um 14:45 Uhr zu einem „B1 Gartenhüttenbrand“ alarmiert. Die Einstufung „B1“ bezeichnet einen Brandeinsatz der niedrigeren Kategorie. Binnen kürzester Zeit rückten die Mannschaft mit drei Einsatzfahrzeugen aus. Bereits auf der Anfahrt war eine dichte und hohe Rauchsäule sichtbar, was eine sofortige Taktikentscheidung notwendig machte.

Einsatzleiter und Kommandant-Stellvertreter Manuel Samwald ließ zwei Atemschutztrupps (ATS) ausrüsten und einen umfassenden Löschangriff beginnen. Der erste ATS-Trupp des Großtanklöschfahrzeugs ging über die Gartenhütte vor, lokalisierte den Brandherd – eine Selch – und brachte das Feuer nach wenigen Minuten unter Kontrolle. Der zweite ATS-Trupp des Rüstlöschfahrzeugs betrat das Grundstück über den Garten und unterstützte beim Ausräumen der Hütte, um potenzielles Brandgut aus dem Gefahrenbereich zu entfernen. Eine Wärmebildkamera kam zum Einsatz, um Glutnester aufzuspüren; anschließend folgten gezielte Nachlöscharbeiten.

Das rasche und abgestimmte Vorgehen zeigte Wirkung: Nach 15 Minuten hieß es „Brand aus!“. Die Feuerwehr verhinderte, dass das Feuer auf die Gartenhütte – in der hochwertige Geräte und Fahrzeuge standen – sowie auf das Hauptgebäude übergriff. Schäden begrenzten sich dadurch auf den unmittelbaren Bereich der Selch und das Inventar der Gartenhütte.