Kein Witz: Neustart für Handwerkerbonus am 1. April
Förderung
Die Neuauflage des Handwerkerbonus kann ab 1. April beantragt werden. Damit können sich die Burgenländer bis zu 7.000 Euro für Leistungen von heimischen Handwerksbetrieben als Förderung zurückholen.
Der Handwerkerbonus ist ab 1. April zurück.
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Ab Montag können wieder Förderanträge für den Burgenländischen Handwerkerbonus gestellt werden. Möglich ist der Antrag bei der Wohnbauförderung im Amt der Burgenländischen Landesregierung - vorerst nur physisch, der Antrag „soll in Kürze auch voll digital per Onlineformular möglich sein.“
In der Vergangenheit habe sich der Handwerkerbonus als „erfolgreiche wirtschaftsfördernde Maßnahme erwiesen“, wirbt Landeshauptmann Hans Peter Doskozil für die neuaufgelegte Förderung.
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Mit dem neu aufgelegten Handwerkerbonus 2024 werden heimische Handwerksbetriebe in schwierigen Zeiten zielgerichtet unterstützt und die regionale Wertschöpfung wird angekurbelt. Privaten Haushalten, die sich so notwendige Reparaturarbeiten und Sanierungsmaßnahmen leisten können, wird der Rücken gestärkt. Landeshauptmann Hans Peter Doskozil.
Beantragt werden kann die Förderung für handwerkliche Leistungen und thermische Sanierungen, die im Zeitraum von 1. April bis 31. Dezember 2024 von Unternehmen mit Sitz im Burgenland durchgeführt werden, Anträge sind bis 10. Jänner 2025 möglich.
Fünf Millionen Euro im Fördertopf
Maximal 25 Prozent der Arbeitsleistung werden mit insgesamt bis zu 7.000 Euro gefördert. Bei thermischen Sanierungen sind zudem Materialkosten mit maximal 25 Prozent förderbar, die Summe ist mit 10.000 Euro gedeckelt.
Insgesamt fünf Millionen Euro hat die Landesregierung für die Neuauflage des Handwerkerbonus bereitgestellt. Die Zusammenarbeit mit Wirtschaftskammerpräsident Andreas Wirth lobt der Landeshauptmann dabei explizit, die Details seien in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer Burgenland ausgearbeitet worden.
Düstere Wirtschafsprognosen
„Laut Wirtschaftsprognosen wird sich die Rezession im Bau- und Baunebengewerbe 2024 zuspitzen, da der Wohnbau die hohen Bau- und Finanzierungskosten stemmen müsse. Auswirkungen sind bereits spürbar, die Auftragslage ist in den vergangenen Monaten zurückgegangen“, schildert das Land die nicht gerade rosigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Hier soll der Handwerkerbonus greifen und auch „diesen Auftragsrückgang abfedern und in der konjunkturschwachen Zeit für eine Belebung und neue Impulse im Bauhaupt- und Baunebengewerbe sorgen“, so Doskozil.
Der Handwerkerbonus soll auch positive Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt, speziell im Handwerk und im Baugewerbe. Ein Fokusl iege auch auf der alters- und behindertengerechten Adaptierung Wohnraum. Und auch die Umwelt soll von der Förderung profitieren, da die thermischen Sanierungen die Energieeffizienz steigern und so zu Einsparungen von Strom und Brennstoffen führen.

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Ein zusätzlicher Förderschwerpunkt forciert die alters- und behindertengerechte Adaptierung von Eigenheimen und Eigentumswohnungen. „Damit werden auch die Klimastrategie, die die Erhöhung der Energieeffizienz von Gebäuden beinhaltet, und der Zukunftsplan Pflege, der unter anderem auf Wunsch das Altern in den eigenen vier Wänden ermöglichen soll, vorangetrieben“, unterstreicht der Landeshauptmann.
Der Handwerkerbonus kann von den Eigentümern des Wohnobjektes sowie ihnen nahestehenden und im geförderten Objekt wohnhaften Personen beantragt werden. Weitere Informationen zu den Fördervoraussetzungen und zur Antragsstellung sind unter www.burgenland.at/hwb online abrufbar, dort steht auch ein entsprechendes Antragsformular zum Download bereit.