Neue Kastellanin, neue Restaurant-Chefin und tolle Events auf der Burg

Forchtenstein

Die Burg Forchtenstein präsentiert sich im Sommer mit zahlreichen Veranstaltungshöhepunkten und Neuerungen. Im Mittelpunkt steht die neue Sonderausstellung zur Feuerwehr- und Brandschutzgeschichte der Burg, die anlässlich des 135-jährigen Jubiläums der FF Neustift an der Rosalia entstanden ist. Ein weiteres Highlight ist die Jahresausstellung „Maria, Königin des Himmels“. Spaß für die ganze Familie verspricht das Fabelhafte Familienfest am 18., 19., 25. und 26. Juli. Maria Hauf ist die neue Kastellanin, Karin Karall die neue Restaurantleiterin vom Burg-Restaurant, dem Grenadier.

Am Freitag wurden einige Higlights des Sommers auf der Burg Forchtenstein vorgestellt: Ehrenortsfeuerwehrkommandant HBI Michael Sauerzapf, Karin Karall, Restaurantleiterin des Restaurants Grenadier, Dr. Florian T. Bayer, Leiter der historischen Sammlung Esterházy und Kurator des neuen Schauraums „Vom Löschkübel bis zum Spritzenwagen“ auf Burg Forchtenstein, Maria Hauf, die neue Kastellanin auf Burg Forchtentstein, Bürgermeister Alexander Rüdiger Knaak, Michael Gröschl, Vorstand der Esterhazy Betriebe AG sowie Herbert Zechmeister, langjähriger Kastellan der Burg Forchtenstein.

Am Freitag wurden einige Higlights des Sommers auf der Burg Forchtenstein vorgestellt: Ehrenortsfeuerwehrkommandant HBI Michael Sauerzapf, Karin Karall, Restaurantleiterin des Restaurants Grenadier, Dr. Florian T. Bayer, Leiter der historischen Sammlung Esterházy und Kurator des neuen Schauraums „Vom Löschkübel bis zum Spritzenwagen“ auf Burg Forchtenstein, Maria Hauf, die neue Kastellanin auf Burg Forchtentstein, Bürgermeister Alexander Rüdiger Knaak, Michael Gröschl, Vorstand der Esterhazy Betriebe AG sowie Herbert Zechmeister, langjähriger Kastellan der Burg Forchtenstein.

© Christian Artner

„Die Burg Forchtenstein zählt zu den bedeutendsten Kulturstandorten im Burgenland und vereint auf einzigartige Weise Geschichte, Kultur und Freizeitangebot. Mit den neuen Ausstellungen über die Glaubenswelt von Fürst Paul I. Esterházy und der Sonderausstellung der Freiwilligen Feuerwehr, den Fabelhaften Familienwochenenden sowie dem Gastronomieangebot schaffen wir zusätzliche Anreize, die Burg als vielseitiges Ausflugsziel zu entdecken. Besonders wichtig ist uns dabei, Familien einen Ort zu bieten, an dem Geschichte auf lebendige und zugängliche Weise vermittelt wird“, erklärt Michael Gröschl, Vorstand der Esterhazy Betriebe AG.

Mit Ende November verabschiedet sich Herbert Zechmeister als langjähriger Kastellan der Burg Forchtenstein anlässlich seines 65. Geburtstags in den Ruhestand. Die Leitung der Burg Forchtenstein hat bereits Maria Hauf als Kastellanin übernommen, die das vielfältige Angebot der Burg Forchtenstein mit frischen Impulsen weiterentwickelt und aktiv gestaltet.

„Burg Forchtenstein ist das weithin sichtbare Wahrzeichen unserer Gemeinde und einer der wichtigsten Besuchermagnete des Burgenlands. Dass mit neuen Ausstellungen, attraktiven Familienangeboten und einer hochwertigen Gastronomie laufend in die Weiterentwicklung dieses einzigartigen Kulturstandortes investiert wird, ist ein großer Gewinn für unsere gesamte Region. Die enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Forchtenstein und der Esterhazy Betriebe AG schafft beste Voraussetzungen, um die Burg als kulturellen, touristischen und wirtschaftlichen Impulsgeber weiter zu stärken. Jeder Gast, der die Burg besucht, belebt auch unsere Gemeinde und trägt zur regionalen Wertschöpfung bei. Ich freue mich, dass wir gemeinsam daran arbeiten, die Burg Forchtenstein und damit auch unsere Gemeinde als lebendigen Ort der Begegnung und des Erlebens, der Geschichte und der Kultur, für kommende Generationen zu sichern“, erklärt Bürgermeister der Gemeinde Forchtenstein Alexander Rüdiger Knaak.

Die neue Sonderausstellung „Vom Löschkübel bis zum Spritzenwagen. Feuer, Brand, Kulturgutschutz auf Burg Forchtenstein im Wandel der Zeit“ auf Burg Forchtenstein widmet sich der Geschichte des Brandschutzes und der Feuerwehr in der Region. Entstanden anlässlich des 135-jährigen Jubiläums der Freiwilligen Feuerwehr Neustift an der Rosalia, zeigt sie, wie eng der Brandschutz der Burg und ihrer wertvollen Sammlungen seit Jahrhunderten mit dem Engagement der Feuerwehr verbunden ist. Diese Tradition belegt bereits eine Brandschutz-Verordnung aus dem Jahr 1603, die im sogenannten „Pannbuch“ der Grafschaft Forchtenstein verzeichnet ist. Schon im 19. Jahrhundert fanden auf der Burg Brandschutz- und Bergeübungen statt, zudem stellte der Burgkastellan im Auftrag seines Fürsten eine eigene Feuerwehrtruppe. Erhaltene historische Gerätschaften, darunter zwei Handspritzen, zeugen bis heute von den umfassenden Maßnahmen zum Schutz des „Tresors der Fürsten“. Diese Verantwortung wird auch heute fortgeführt. In enger Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Neustift an der Rosalia werden regelmäßig groß angelegte Übungen auf dem Burggelände durchgeführt. Kuratiert wurde die Sonderausstellung von Dr. Florian T. Bayer, Leiter der Sammlung Privatstiftung Esterhazy, gemeinsam mit Thomas Gruber, B.SC., Leiter des Archivs der Sammlung Privatstiftung Esterhazy.

Ergänzt wird die Präsentation auf Burg Forchtenstein durch einen Museumscontainer vor dem Feuerwehrhaus in Neustift an der Rosalia, in dem weitere historische Feuerwehrspritzen zu sehen sind. Der Schauraum sowie der Container dazu sind ab dem 18. Julizu bestaunen.

Neben der neuen Feuerwehr-Ausstellung lädt Burg Forchtenstein mit der Jahresausstellung „Maria, Königin des Himmels“ zu einer Reise in die Gedanken- und Glaubenswelt von Fürst Paul I. Esterházy ein. Mit der Jahresausstellung widmet sich Burg Forchtenstein erstmalig einem bislang wenig beleuchteten Kapitel der Esterházy-Geschichte. Im Mittelpunkt steht die außergewöhnliche Marienverehrung von Fürst Paul I. Esterházy, die sich in Kunstwerken, kostbaren Sammlungsobjekten, Publikationen und sogar eigenen Kompositionen des Fürsten widerspiegelt. Kuratiert wurde die Ausstellung von Margit Kopp, MA, Leitung Forschung und stellvertretende Leiterin der Sammlung Privatstiftung Esterhazy.

„Neben den Zeugnissen des materiellen Kulturgutschutzes rückt Burg Forchtenstein mit der Jahresausstellung ‚Maria, Königin des Himmels‘ auch das geistige und kulturelle Erbe der Esterházy in den Fokus. Die Marienverehrung war für Fürst Paul I. Esterházy weit mehr als Ausdruck persönlicher Frömmigkeit und fußt vor allem im Vorbild seiner Mutter Christina sowie seiner Erziehung durch den Jesuitenorden. Sie durchdrang mit einer bemerkenswerten Konsequenz nahezu alle Bereiche seines Wirkens und hinterließ sichtbare Spuren“, erklärt Dr. Florian T. Bayer. Zu sehen sind Exponate aus mehreren Jahrhunderten, die eindrucksvoll veranschaulichen, wie eng Glaube, Kunst und Herrschaft im barocken Europa miteinander verbunden waren.

Wenn die Burg zum Zirkuserlebnis wird und hinter jeder Ecke eine neue Überraschung wartet, ist Familienwochenende für Groß und Klein auf Burg Forchtenstein. Kleine Artistinnen, mutige Entdecker und große Träumerinnen dürfen sich auf ein abwechslungsreiches Programm voller Spiel, Kreativität und Unterhaltung freuen. Mit zahlreichen Mitmachstationen, faszinierenden Vorführungen und jeder Menge Gelegenheiten zum Staunen verwandelt sich die Burg in einen Ort voller Fantasie und Abenteuer. Also hereinspaziert und Bühne frei für unvergessliche Familienmomente.

„Mit dem Familienwochenende möchten wir die Burg Forchtenstein einmal mehr als Ort des Entdeckens und Ausprobierens erlebbar machen. Das Programm lädt Kinder dazu ein, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen, Neues auszuprobieren und die Burg auf spielerische Weise kennenzulernen. Gleichzeitig erwarten Erwachsene und Familien gemeinsame Erlebnisse, sodass für jede Generation etwas dabei ist“, so Maria Hauf, Kastellanin der Burg Forchtenstein.

Das Restaurant Grenadier auf Burg Forchtenstein steht seit dieser Saison unter neuer Leitung. Karin Karall verantwortet als Restaurantleiterin den operativen Betrieb und wird die Weiterentwicklung des regional verwurzelten und verantwortungstreuen Angebots am Standort begleiten. Ziel ist es, den Gästen auch künftig eine hochwertige kulinarische Ergänzung zum Kultur- und Ausstellungserlebnis auf der Burg zu bieten. Damit bleibt die Gastronomie ein wichtiger Bestandteil der Region.

Karin Karall, Restaurantleiterin des Grenadiers auf der Burg Forchtenstein erklärt: „Ich freue mich darauf, die Besucherinnen und Besucher von Burg Forchtenstein gemeinsam mit meinem Team begrüßen zu dürfen. Unser Ziel ist es, den Gästen einen angenehmen Aufenthalt zu bieten und die besondere Atmosphäre dieses einzigartigen Ortes auch gastronomisch zu begleiten.“

Öffnungszeiten:

  • Montag Ruhetag
  • Dienstag und Donnerstag: 9:30 bis 19:00 Uhr
  • Freitag und Samstag: 9:30 bis 22:00 Uhr
  • Sonn- und Feiertage: 9:30 bis 19:00
  • Küchenzeiten: 11:00 bis 18:00 bzw. 20:30 Uhr