Aus Neugier wurde Begeisterung: Lange Nacht der Forschung faszinierte
Forschung zum Anfassen
Tausende Besucherinnen und Besucher nutzten die Lange Nacht der Forschung, um an insgesamt dreizehn Standorten einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.
Patrik Sabo, Geschäftsführer Michael Gerbavsits, Rektor Gerhard Krammer, Beatrix Darmstädter, Landesrat Leonhard Schneemann und Günther Kleidosty in der Joseph Haydn Privathochschule.
© Landesmedienservice Burgenland, Hafner Gregor
Mit großem Interesse und durchwegs positiver Resonanz ging die Lange Nacht der Forschung über die Bühne. Mehr als 90 Programmpunkte boten bei freiem Eintritt ein breites Spektrum von interaktiven Experimenten über spannende Vorträge bis hin zu Mitmachstationen für jedes Alter.
Forschungseinrichtungen, Hochschulen, Unternehmen und Organisationen öffneten ihre Türen und machten sichtbar, wie aus Ideen konkrete Lösungen entstehen. Im direkten Austausch mit Forscherinnen und Forschern wurde deutlich, dass Innovation kein abstraktes Konzept ist, sondern die Grundlage für wirtschaftliche Entwicklung, sichere Arbeitsplätze und eine nachhaltige Zukunft bildet.
Die burgenländischen Hochschulen präsentierten eindrucksvoll ihre Forschungs- und Lehrleistungen und zeigten, wie eng Wissenschaft und Praxis miteinander verbunden sind. Gleichzeitig gaben zahlreiche Unternehmen Einblicke in ihre Innovationsarbeit und machten deutlich, wie Forschung im Alltag wirkt – von technologischen Entwicklungen bis hin zu nachhaltigen Lösungen.
Auch wurde Forschung gezielt erlebbar gemacht: In Pinkafeld standen moderne Materialforschung und neue Technologien im Fokus, während in Illmitz ökologische Zusammenhänge rund um den Neusiedler See anschaulich vermittelt wurden. Ergänzt wurde das Programm durch engagierte Bildungseinrichtungen und innovative Betriebe, die gemeinsam ein starkes Zeichen für den Forschungsstandort Burgenland setzten.
„Wer verstehen will, wie unsere Zukunft entsteht, hat gesehen: Innovation passiert genau hier – bei uns im Burgenland. Die Lange Nacht der Forschung bringt Wissen direkt zu den Menschen und zeigt, dass Spitzenforschung nicht nur in großen Zentren stattfindet, sondern direkt vor unserer Haustür. Genau das stärkt unseren Standort nachhaltig“, zog der für Forschung zuständige Landesrat Leonhard Schneemann eine positive Bilanz.