Standing Ovations für Norbert Hofer

FPÖ-Wahlkampfauftakt

Mit seiner „Coming-Home“-Tour präsentierte sich der frühere Dritte Nationalratspräsident Norbert Hofer den Wählerinnen und Wählern im Burgenland. Diesen Abend lud die FPÖ zum Wahlkampfauftakt ins Kulturzentrum Oberschützen und rund 300 Besucher und zahlreiche Ehrengäste folgten der Einladung.

Ein Heimspiel für Norbert Hofer im Südburgenland. Der FPÖ-Spitzenkandidat wurde im Kulturzentrum Oberschützen lautstark begrüßt.

Ein Heimspiel für Norbert Hofer im Südburgenland. Der FPÖ-Spitzenkandidat wurde im Kulturzentrum Oberschützen lautstark begrüßt.

© BVZ, Jens Krauss

Die Stimmung war ausgezeichnet und für den Pinkafelder Norbert Hofer war der Wahlkampfauftakt in Oberschützen ein Heimspiel mit bekannten Themen wie Pflege, Gesundheit, Standortpolitik, Sicherheit, oder die - so Hofer - Schuldenpolitik im Land.

Die stellvertretende FPÖ-Klubobfrau Dagmar Belakowitsch und FPÖ-Urgestein Peter Westenthaler heizten die gute Stimmung noch weiter an. Belakowitsch mit verbalen Attacken gegen SPÖ-Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und Westenthaler mit einem Seitenhieb auf die geplatzte „Zuckerl-Koalition“ am Nachmittag. „Wenn die Ampel ausfällt, kommt der Rechte vorm Linken“, sorgte Westenthaler für Lacher im Publikum.

Einzug mit Fahnen und stehenden Ovationen

Dann kam der „Star des Abends“ und Norbert Hofer wurde mit stehenden Ovationen begrüßt. Sein Einzug ins Kulturzentrum wurden von der Freiheitlichen Jugend mit burgenländischen und österreichischen Fahnen begleitet. „Ich bin sehr motiviert“, sagte Hofer, noch bevor er den Saal betrat. „Ich spüre eine irrsinnige Begeisterung im Land. Sogar beim Plakatieren bleiben die Autos stehen, um zu applaudieren“, so Hofer.

„Es ist eine Welle der Begeisterung, die ich spüre im Burgenland und ich glaube, dass da vieles in Bewegung ist“, meinte der freiheitliche Spitzenkandidat, ohne sich auf mögliche Prognosen und Zahlenspiele einlassen zu wollen. „Die Frage nach dem Abschneiden bei der Wahl ist eine Frage, die mir schon sehr oft gestellt wurde. Aber das ist ja nicht meine Entscheidung, sondern eine Entscheidung die der Wähler oder die Wählerin zu treffen hat. Wir werden sehen, wo wir am Ende des Tages hingestellt werden. Und dort wo wir hingestellt werden, dort werden wir auch gute Politik machen“, betont Norbert Hofer.

„Es ist verwegen, wenn ein Politiker sagte, er möchte, das, oder das, oder das erreichen. Man sieht es auf Bundesebene, wohin das führt, wenn Personen aus einer besonderen Haltung heraus alles blockieren. Das ist negativ fürs Land“, so Hofer.